Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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Beitrag  Lhatara am Fr 2 Feb 2018 - 23:34

Die Schnelligkeit des Lichts

"Nichts kommt an die Schnelligkeit des Lichts heran. Deshalb kann man sagen, dass das Licht das Vollkommenste unter den Geschöpfen Gottes ist. Ja, die Schnelligkeit ist ein Kriterium der Vollkommenheit. Wenn euer Denken verlangsamt abläuft, könnt ihr nicht auf es zählen, es ist dann nicht in der Lage, euch schnell eine klare Sicht der Situation und eine Idee für die nötige Abhilfe zu verschaffen und ihr könntet einen Unfall verursachen oder irgendwo in eine Falle geraten. Auch wenn ihr zulasst, dass euer psychisches Leben verlangsamt abläuft, wird alles viel schwieriger; ihr spürt, dass ihr stagniert und ihr verliert den Geschmack an den Dingen. Das Licht ist ein Maßstab, ein Kriterium. Da es rein, selbstlos und frei von jeder Last ist, kommt es immer als Erstes an und dringt überall ein. Wenn ihr das menschliche Herz, das Universum, alle Reichtümer der Universalseele erforschen wollt, so versucht, innerlich die Schnelligkeit und Intensität des Lichts zu erlangen."
(by O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Lhatara am Fr 2 Feb 2018 - 23:37


Tagesgedanken (zu nächtlicher Stunde)

"Wenn sie essen, trinken, sich küssen usw., anerkennen die meisten Menschen, dass sie Vergnügen und Freude empfinden. Setzt ihr sie jedoch vor einen Sonnenaufgang, dann langweilen sich viele, sie spüren nichts. Warum? Weil sie zu sehr unter dem Einfluss ihrer niederen Natur stehen, die nur auf die direktesten, körperlichen Empfindungen reagiert; die Strahlen der Morgensonne, die so subtil sind, lassen sie hingegen gleichgültig. Der Schüler einer Einweihungslehre besitzt ein Kriterium, um zu wissen, ob er wirklich auf dem Entwicklungsweg vorankommt: Er wird immer empfänglicher für die Strahlen der aufgehenden Sonne; er spürt, dass diese Strahlen zu ihm sprechen, dass sie ihm Klarheit, Erkenntnisse, Frieden und Freude bringen. Ja, die Sonnenstrahlen können sein Herz und seine Seele in Entzücken versetzen. Aber das hängt von seinem Bewusstseinsgrad ab." (by O.M. Aivanhov)






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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 8:59


"Es kursieren in der Welt so viele verschiedene und gegensätzliche Meinungen!
Und dabei behauptet jeder von denen, die sie kundtun, er habe die Wahrheit. Wie kommt es,
dass sie sich nicht auf das, was sie die Wahrheit nennen, einigen können? Ganz einfach, weil ihre
Meinungen den Entwicklungsgrad ihres Herzens und ihres Verstandes spiegeln. Wenn jemand sagt:
»Für mich ist dies oder das die Wahrheit«, so ist es »seine« eigene Wahrheit und diese Wahrheit
sagt etwas aus über sein Herz und über seinen Verstand, die entweder deformiert und unzureich-
end oder im Gegenteil sehr weit entwickelt sind.

Wäre die Wahrheit unabhängig von der Aktivität des Herzens und des Verstandes,
müssten alle sich verstehen und die gleiche Wahrheit entdecken. Doch das ist nicht der Fall,
ganz im Gegenteil; um welches Thema es sich auch handelt, niemand ist sich einig. Außer eben
denjenigen, die die wahre Liebe und die wahre Weisheit besitzen: Sie haben die gleichen
Wahrheiten entdeckt und sprechen deshalb alle die gleiche, universelle Sprache."
(by O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:07

Tagesgedanken

"Setzt euch nicht vor lauter Ehrgeiz Kräfte raubenden Rivalitäten aus. Wählt eine Aktivität, bei der ihr genügend Platz habt oder vielleicht auch alleine seid, dann wird euch niemand am Wachsen hindern. Wenn ihr neben einem großen Baum Wurzeln schlagen wollt, so wird dieser protestieren, weil ihr mit ihm ins Gehege kommt. Und was passiert, wenn ihr euch in das Revier eines Raubtieres begebt? Seid lieber wie ein Vogel: Er hat einen ganz kleinen, leichten, schwachen Körper, einen kleinen Schnabel, aber er hat auch Flügel, um unbehindert in den Lüften zu fliegen. Der Vogel hat nicht den Ehrgeiz, das Raubtier zu besiegen, er verlangt vom Schöpfer nur Freude, Bewegungsfreiheit und Gesang.

Die wahren Söhne und Töchter Gottes sind wie die Vögel. Sie wollen sich keinen Weg durch den Dschungel erkämpfen, sondern sich täglich in die luftigen Höhen aufschwingen, um von dort Frieden, Licht und Freude mitzubringen, die sie dann mit ihren Brüdern und Schwestern teilen." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:49


Tagesgedanken von Herrn Aivanhov

"Die Spiritualität besteht nicht in der Verachtung der Materie, sondern darin,
in sie hinabzusteigen und an ihr zu arbeiten, um sie zu beleben und zu organisieren.
Und mit »Materie« ist auch der physische Körper gemeint. Wenn wir ihn vernachlässigen
unter dem Vorwand, uns den edlen Funktionen des Verstandes, der Seele und des
Geistes zu widmen, wird es auch mit diesen Funktionen schließlich bergab gehen.

Man darf den physischen Körper nicht in den Zustand eines verlassenen Hauses bringen,
das am Ende nur noch von Viechern und Nachtvögeln bewohnt wird. Sein Besitzer muss sich
im Gegenteil oft darum kümmern, ihn zu säubern, zu unterhalten und ihn geschmeidig und
lebendig zu halten. Wenn man mit dieser Absicht in die Materie herabsteigt, ist dies niemals
ein Absturz. Man muss eben gerade Abstieg und Absturz gut voneinander unterscheiden lernen.
In die Materie herabsteigen ist eine Sache, in sie herabstürzen eine andere. Wir müssen
in die Materie herabsteigen mit der Absicht, sie zu beleben und zu erleuchten, damit
aus unserem Körper die Wohnstätte des lebendigen Gottes werde."




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:52

Tagesgedanken

"Warum ist es wichtig, dass man gut überlegt, bevor man handelt? Weil handeln bedeutet, Kräfte auszulösen, und wenn die Kräfte einmal ausgelöst sind, halten sie unterwegs nicht an, sondern sie gehen bis zum Ende. Ihr seid in den Bergen und dort ist über euch ein Fels, der bereit ist, den Abhang hinunter zu stürzen: Es hängt nun von euch ab, ihn in Ruhe zu lassen oder seinen Fall zu beschleunigen. Wenn ihr ihn anstoßt, ist es nachher unmöglich, ihn aufzuhalten, er wird viele andere und euch selbst zermalmen. Und wenn ihr die Türen einer Schleuse öffnet, versucht anschließend das Wasser aufzuhalten!

Ihr seid immer frei, zu handeln oder nicht zu handeln, aber von dem Moment an, wo ihr euch entschließt zu handeln, entwischen euch die ausgelösten Kräfte. Wenn Anführer eine Revolte auslösen, verlieren sie sehr schnell die Kontrolle darüber. Daher sagt man: »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«, und dieser Sturm kann auch jenen davontragen, der ihn ausgelöst hat. Bevor man ein Wort sagt, jemandem einen Blick zuwirft, einen Brief schreibt, einen Kriegsbefehl gibt, hat man alle Macht, aber danach ist Schluss, man ist nur mehr der Zuschauer, und oft sogar das Opfer von Mächten, die man in Bewegung gesetzt hat." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:57


Tagesgedanken

"Wie viele Probleme können dank ganz einfacher Methoden gelöst werden! Und diese ganz einfachen Methoden sind im Allgemeinen die Methoden, die von den Weisen angegeben werden. Aber wer nimmt sie schon ernst? Sie sind selbstverständlich zu einfach, und die Menschen glauben nur an komplizierte Lösungen. Wenn ein Weiser, ein Eingeweihter sie von ihren Qualen befreien will und sagt: »Schließen Sie die Augen und kommen Sie zur Ruhe, atmen Sie, schicken Sie Ihre Liebe der ganzen Menschheit, der ganzen Natur, bringen Sie sich in Harmonie mit dem Universum…«, dann hören sie nicht auf ihn.

Anstatt diese Methoden in die Praxis umzusetzen und sie auf ihre zuverlässige Wirkung hin zu überprüfen, suchen sie nach angeblichen Magiern, damit diese ihnen kabbalistische Formeln nennen, ihnen Talismane zubereiten oder einige von den Tibetern oder Azteken überlieferte Geheimnisse enthüllen. Doch möglicherweise zeigen diese Talismane und Geheimnisse überhaupt keine Wirkung oder sie sind obendrein noch schädlich. Um große Ergebnisse zu erzielen und große geistige Reichtümer zu erwerben, muss man scheinbar unbedeutende Methoden und Regeln in Betracht ziehen. Ja, die scheinbar unbedeutenden, doch die tatsächlich wirksamsten, weil sie auf einer ganz genauen Kenntnis des Menschen beruhen." (by O.M. Aïvanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 11:00


Tagesgedanken

"Jener, der einige Siege über die Faulheit, den Zorn, die Eifersucht, die Sinnlichkeit usw. errungen hat,
darf nicht stolz auf sich sein. Wenn er sich sagt: »Wie stark ich doch bin!«, dann wird seine niedere Natur
in genau diesem Moment Fallen vorbereiten, die von einer solchen Feinheit sind, dass er in sie hinein-
fallen wird, daran gibt es keinen Zweifel.

Ihr kennt noch nicht alle Tricks der niederen Natur. Wenn ihr von euch selbst am überzeugtesten seid,
gewinnt sie wieder die Oberhand und es gelingt ihr am besten, euch zu überrumpeln. Ihr müsst bescheiden
bleiben und dürft euch nichts vormachen nur, weil ihr einige kleine Ergebnisse erzielt habt. Seid euch bewusst,
dass die Befriedigung über einen errungenen Sieg, euch allen möglichen Gefahren aussetzt und sagt euch:
»Wer weiß, was mich jetzt erwartet? Es ist zu früh, um zu jubeln!« Bleibt nicht nur wachsam, sondern
fleht die lichtvollen Wesen an, euch weiterhin zu unterstützen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 11:01


Tagesgedanken

"Ein Geschäftsmann, der ein Vermögen gemacht hat, wird euch nicht notwendigerweise sagen,
dass er glücklich ist. Meistens wird er alle möglichen Gründe finden, um sich zu beklagen. Er wird
euch erzählen, dass er überlastet ist, dass seine Frau verschwenderisch ist und von seiner
Abwesenheit profitiert, um ihn zu hintergehen, dass sein Sohn ein Taugenichts sei und seine
Arbeiter Faulpelze, dass seine Aktien an der Börse fallen, dass er von seinen
Konkurrenten ruiniert wird, usw.

Ihr hört ihm zu und nach kurzer Zeit fühlt ihr euch genauso niedergedrückt wie er. Trotz
all seiner Besitztümer wird er euch niemals spüren lassen können, wie schön das Leben ist,
denn er lebt mit der Angst, zu verlieren, was er besitzt. Also, er wird euch nicht nur nichts
geben, sondern er wird euch noch dazu euren Frieden und eure Lebensfreude rauben.

Ein Mensch hingegen, der daran gearbeitet hat, spirituelle Reichtümer zu erlangen, spürt,
dass diese Reichtümer nicht nur unerschöpflich sind, sondern dass niemand sie ihm nehmen kann.
Er wird also immer bereit sein, euch damit zu helfen, und in welcher Lage ihr euch auch befindet,
werdet ihr, dank ihm, die besten Bedingungen finden, um die Schönheit und den
Sinn des Lebens zu kosten." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am So 4 Feb 2018 - 0:12

O.M. Aivanhov schreibt: "Manchmal kamen Eltern mit besonders schwierigen Kindern zu mir, um Rat zu holen und ich sagte ihnen: 'Wenn Sie ein Kind bestrafen müssen, das eine Dummheit gemacht hat, so sprechen Sie ruhig mit ihm und schenken Sie ihm freundliche Blicke. Sagen Sie ihm, dass es eine Strafe bekommt, weil es Regeln gibt, gegen die Sie auch nichts machen können; weinen Sie vielleicht sogar ein wenig mit ihm, wenn es sein muss und geben Sie ihm danach die Bestrafung. Das Kind wird verstehen, dass Sie es nicht aus Böswilligkeit bestrafen, sondern um ihm beizubringen, dass es Gesetze gibt, denen niemand entkommen kann. Auf diese Weise verankern Sie in seinem Kopf die Vorstellung von Gerechtigkeit."

Kommentar: Eltern können Kinder nicht bestrafen. Gesetze machen auch ganz ohne die Eltern ihre Wirksamkeit mit den Kindern geltend. Kinder können durchaus selber mit Gesetzen umgehen.

Über Erziehungsarbeit
http://www.zeit.de/2010/18/Gesellschaftskritik-Douglas

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Beitrag  Lhatara am So 4 Feb 2018 - 2:06

"Warum ist es für die Menschen so schwierig, zusammen zu leben?
Weil sie füreinander wenig Aufmerksamkeit und keinen Respekt haben.

Deshalb ist das Leben in der Gemeinschaft eine großartige Gelegenheit,
sich weiter zu entwickeln und sein Bewusstsein zu erweitern.

Wer ein Leben als Einzelgänger führt, der kann egoistisch und launenhaft sein, es gibt niemanden,
für den er sich die Mühe machen muss, sein Verhalten zu beobachten und zu verbessern.
Sobald er aber mit anderen zu tun hat, muss er enorme Anstrengungen unternehmen."
(by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Mo 5 Feb 2018 - 23:45


"Wie oft zögert ihr damit, eure Güte zu zeigen,
weil ihr euch sagt, dass niemand eure Geste schätzen wird:
Ihr denkt, die Menschen sind undankbar und sogar böse,
es lohnt sich daher nicht, irgendetwas für sie tun zu wollen.
Nun, dies ist eine sehr schädliche Denkweise, weil sie euch lähmt
in dem Besten, was ihr besitzt.

Ihr habt Gutes getan und seid nicht dafür belohnt worden,
ihr wurdet sogar getäuscht, das ist möglich.
Begreift aber ein für alle Mal, dass euer Verhalten nicht
von der Haltung der anderen abhängen darf.

Tut Gutes und erwartet nichts.
Ihr seid bei besserer Gesundheit,
seid stärker, weiser und glücklicher.
Ist das nicht die beste Belohnung?
(by O.M.Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am So 18 Feb 2018 - 23:07


"Der Weise weiß, dass das Böse da ist,
aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet;
durch diese Haltung zieht er die Kräfte des Guten an,
er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen und in der Welt."
O.M. Aivanhov

Kommentar: der Weise ist am Besten im Kontext der Magie zu verstehen.
Der Weise ist die zeremonielle Person an der Stelle der Magie.




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Beitrag  Lhatara am Mo 26 Feb 2018 - 0:37


Die wahre Größe


"Selbst wenn er ungerechtfertigt angegriffen wird, darf ein Eingeweihter sich gegen seine Widersacher niemals der Macht bedienen, die er besitzt. Seine Macht darf er nur dazu verwenden, den Anschuldigungen und Angriffen gegenüber unverwundbar zu werden, um nicht zu erliegen und um die Steine, die man auf ihn wirft in Gold und Edelsteine zu verwandeln.

Wissen und Macht zu haben und sie nicht zum eigenen Vorteil zu verwenden, darin liegt die wahre Größe eines Eingeweihten. Und der Himmel, der ihm erlaubt hat, sie zu erlangen, überwacht ihn. Dieses Wissen und diese Macht darf er nur für seine geistige Entwicklung oder jene der anderen verwenden, nicht jedoch um sich durchzusetzen, auf Beleidigungen zu antworten oder sich zu rächen. Hat uns Jesus nicht dieses Beispiel gegeben?" (O.M. Aivanhov)


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Beitrag  Lhatara am Mo 26 Feb 2018 - 0:57


Anhalten

"Die Menschen neigen nicht in naturgegebener Weise dazu,
sich in die Situation der anderen hineinzuversetzen und das
ist der Grund für sehr viele Fehleinschätzungen, Grausamkeiten
und Ungerechtigkeiten.

Im Augenblick, wo ihr euch über jemanden äußert,
was wisst ihr schon über die Situation, in der er sich befindet?

Bemüht euch daher wenigstens für ein paar Minuten,
euch an seine Stelle zu versetzen, bevor ihr ihn kritisiert
oder beschuldigt, dann werdet ihr vielleicht feststellen,
dass ihr euch in seiner Situation zehnmal schlimmer
verhalten würdet.

Es lohnt sich zu versuchen, sich in die Lage von Menschen
zu versetzen, die euch unangenehm sind und die ihr jederzeit
bereitwillig verurteilt.

Macht jeden Tag nur ein paar Minuten diese Übung
und ihr werdet Tugenden wie Geduld, Nachsicht,
Sanftmut und Großzügigkeit erwerben, von denen
ihr und auch die anderen profitieren." (Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 8:49


Tagesgedanken

"Sonntag (Sonne), Montag (Mond), Dienstag (Mars), Mittwoch (Merkur), Donnerstag (Jupiter), Freitag (Venus), Samstag (Saturn): Die Folge der sieben Wochentage entspricht symbolisch gesehen einer musikalischen Anordnung der Planeten. Und da jeder Tag einem Planeten entspricht, ziehen die Tage singend, einer nach dem anderen, wie die Planeten vor dem Schöpfer vorbei. Sie sind miteinander verbunden wie die Perlen eines endlosen Rosenkranzes, sie bilden eine Kette, deren Ablauf sich in der Ewigkeit aufzeichnet.

Wenn die Rosenkränze in vielen Religionen eine so große Bedeutung haben, dann weil sie die Verknüpfung der kosmischen Kräfte symbolisieren, die endlose Folge von Elementen und Wesen. Und auch wir dürfen niemals vergessen, dass wir Teil einer Kette sind: Denn indem wir uns bewusst sind, dass wir zu diesem endlosen Ablauf gehören, leben wir in Einklang mit der kosmischen Harmonie." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 20:47

"Man muss die Leute in Ruhe lassen und an sich selbst arbeiten, bis man zu einer Sonne wird. In dem Moment zeigt euch vor den anderen, und ihr werdet ihnen eine Lektion erteilen, die beste, gewaltigste Lektion. Jetzt hingegen erteilt ihr ihnen keine Lektion, weil sie euch ansehen und merken, dass ihr nicht viel besser seid als sie, und sie werden zu euch sagen: "Gib uns Beweise von deiner Klarheit, deinem Licht und deiner Freiheit! Sieh, du bist finster, verbittert, schwach, kränklich. Setz dich auf deinen Hosenboden und kümmere dich darum, dich selbst zu bessern, anstatt mir Ratschläge zu erteilen." Wenn ihr etwas verwirklicht habt, könnt ihr den Mund aufmachen und die anderen unterrichten, wenn nicht, macht ihr euch lächerlich." (by O.M. Aivanhov)

Kommentar: Ratschläge müssen immer einen Überschuss an Werten bezeugen.

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 20:51

"Wenn ihr ernsthaft wollt, dass von eurem Aufenthalt auf der Erde etwas Gutes zurückbleibt, dann gewöhnt euch an, zu geben. Betrachtet eine Quelle: Die Tiere kommen zu ihr, um zu trinken, Bäume und Pflanzen wachsen in ihrer Nähe, und die Menschen bauen ihre Wohnstätten: Warum ? Weil sie allen unablässig ihr reines Wasser schenkt. Die Quelle lehrt uns, dass es eine einzige wahre Methode gibt, um das Leben zu erschaffen und zu unterhalten, und das ist Geben. Alles Beste zu geben, was wir in unserem Herzen und in unserer Seele tragen. Fürchtet dabei nicht die Undankbarkeit der Leute. Es ist ihr eigenes Pech, wenn sie undankbar sind, weil sie dann arm bleiben; und für euch ist es ein Glück, wenn ihr eine Quelle seid, weil ihr dann reich werdet."

Kommentar: Erst muß man christlich reich sein bevor man Schätze im Himmel sammeln kann.

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:04

"Anstatt unbeteiligt oder mit kritischem Geist herumzulaufen, versucht der sich Läuternde jede ihm begegnende Person zu verstehen: ihre Bedürfnisse, ihre Schwächen, ihre Schwierigkeiten. Wenn er sieht, wie viele verzweifelte, bedrückte Geschöpfe es gibt, die vergebens versuchen, sich aufzurichten, wird sein Herz von Liebe und Mitgefühl überflutet. Er stellt sich die Frage: "Wie kann ich nur meinem leidenden Bruder, meiner unglücklichen Schwester helfen ?" Dann wird er sich all der Schätze bewusst, die in ihm angehäuft liegen. Er beginnt daraus zu schöpfen, um sie zu verteilen, und entdeckt dabei, wie sehr er dadurch auch selbst bereichtert wird." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:12

"Wenn wir nicht aufpassen, kann das, was anfangs nur eine kleine Verärgerung oder Enttäuschung war, in unserem Kopf und in unserem Herzen übermäßige Formen annehmen. Dann geschieht das Gleiche wie mit einem Schneeball, den man zu rollen beginnt. Da immer mehr Schnee dazukommt, ist irgendwann der Moment da, wo der Ball so riesig geworden ist, dass er euch den Weg versperrt.

Nun klagt ihr: "Ich komme nicht mehr durch!" Wessen Schuld ist das ? Wer hat diese Kugel geformt ? "Aber was sollen wir jetzt tun?" Entzündet ein Streichholz, bringt es in die Nähe der Schneekugel, lasst die Wärme sie schmelzen und begießt mit dem Wasser eure Gärten und Obstbäume. Ihr werdet eine Fülle von Blumen und Früchten erhalten. Das müsst ihr tun: Entzündet das Feuer der Liebe, die Liebe wird alle eure inneren Schneekugeln zum Schmelzen bringen."

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:30

"In allen Bereichen trifft man auf Wesen, die bereits sehr früh außergewöhnliche Begabungen an den Tag legen und die man als Wunderkinder bezeichnet. Die Erklärung dafür ist jedoch einfach. Diejenigen, die in einem vergangenen Leben lange und geduldig daran gearbeitet haben, ihre künstlerischen, intellektuellen oder wissenschaftlichen Talente zu üben, kommen in dieser Inkarnation mit solchen früh entwickelten Fähigkeiten wieder. Während andere Leute Monate oder Jahre brauchen, um eine Sprache zu lernen oder ein Musikinstrument zu beherrschen, machen sie darin rasende Fortschritte. Sie haben gesät und ernten nun die Früchte ihrer Arbeit. Man erzählt, dass einmal ein junger Mann zu Mozart gekommen sei und ihn gefragt habe, wie man Symphonien schreibt. Mozart schaute ihn an und antwortete: "Sie sind noch sehr jung. Sie sollten damit beginnen, Menuette zu schreiben." "Wie? Ich soll sehr jung sein? Sie haben doch schon mit zwölf Jahren Symphonien geschrieben!" "Ja, aber ich habe nie jemanden gefragt, wie man das macht." Genau das ist der Unterschied zwischen denen, die in einem vergangenen Leben gearbeitet haben, und denen, die noch gar nicht richtig mit der Arbeit begonnen haben." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:38

"Das Paradies auf Erden gibt es nicht und ihr werdet überall, wo ihr hingeht, auch an dem besten Ort, unvollkommene Menschen vorfinden und Grund zum Klagen haben. Wenn ihr nur das sehen wollt, findet ihr natürlich jeden Tag etwas, um euch zu ärgern und um zu leiden. Ja, aber das Wesensmerkmal des Menschen ist seine Fähigkeit, nie den Umständen unterworfen zu bleiben. Sein inneres Leben ist ein weiter Raum, den er ständig gestalten kann." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:39

"Viele Menschen klagen über Einsamkeit! Obwohl sie von vielen Personen umgeben sind, fühlen sie sich einsam. In Wirklichkeit isoliert sie ihr eigenes Verhalten. Sie können sich nicht öffnen, sie können nicht lieben, sie bringen es nicht fertig, ein paar ermutigende oder tröstende Worte zu sagen; sie sind unfähig zu geben; sie erwarten immer, dass die anderen auf sie zugehen. Aber die anderen sind oft sehr beschäftigt, sie haben auch ihre Sorgen. Deshalb hört man überall nur Klagen: "Niemand besucht mich, niemand liebt mich, niemand interessiert sich für mich." Und warum sollten immer die anderen Sie lieben und sich für Sie interessieren? Wenn ihr unter Einsamkeit leidet, so bleibt nicht untätig. Anstatt euch in einer Ecke vor Kummer zu verzehren und auf die Aufmerksamkeit und die Liebe der anderen zu warten, macht selbst den ersten Schritt, geht auf sie zu." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Mi 28 Feb 2018 - 21:39

"Ein Raucher zündet eine Zigarette an und ist zufrieden und entspannt, so als ob das Rauchen zu seinem Wohlbefinden beitragen würde, obwoh er in Wirklichkeit dabei ist, seine Gesundheit zu zerstören. Eines Tages versteht er schließlich, dass es vernünftig wäre, damit aufzuhören. Doch dann beginnen alle Zellen seines Organismus, die er an den Rauch gewöhnt hat, zu revoltieren, zu protestieren. Sie bestürmen ihn, bis er kapituliert. - Wer hat nicht von den unendlichen Kämpfen gehört, die der Raucher oder Alkoholiker durchstehen muss, um sich von seinen unheilvollen Gewohnheiten zu befreien? Warum dieser Kampf? Weil die Gewohnheiten Bindungen sind, und diese Bindungen zu durchtrennen, ist sehr schwer, die Zellen widersetzen sich. Der Entschluss, das Leben zu ändern, ist ein heldenhaftes Unternehmen. Tabak, Alkohol und Drogen sind Beispiele, die alle leicht verstehen. Aber das Gleiche gilt für alle schlechten Angewohnheiten und Neigungen." (by O.M. Aivanhov)


Kommentar: Es gibt keine formalen Bindungen. Formale Bindung ist einfach die Qualität von Hass. Formale Bindungen bedeuten totale Passivität auf der Seite der Erscheinungspflege. Wer die Erscheinung pflegt kann sich als menschliches Leben verstehen.


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Beitrag  Lhatara am Do 1 März 2018 - 7:10


Das Programm

"Wenn ihr den Kern einer Zitrone, eines Apfels oder einer Melone in die Erde pflanzt, dann sagt ihr zu ihm nicht: »Horch mir zu. Ich gebe dir jetzt dein Programm bekannt: Du musst ein Zitronenbaum, ein Apfelbaum oder eine Melonenpflanze werden.« Der Kern hat bereits ein Programm, das in ihm eingeprägt ist, es genügt daher, ihn zu pflanzen, damit er es verwirklicht, indem er das wird, was die Natur von ihm erwartet. Er setzt sich in der Erde fest und Tag für Tag geht seine Entwicklung voran. Wenn eine Phase beendet ist, dann tritt er in die nächste ein und er fragt sich nicht, was er in einem oder in hundert Jahren zu tun haben wird.

Warum erzähle ich euch vom Baum? Weil der Mensch auch ein Samen ist, der sein Programm in sich trägt, das die kosmische Intelligenz in ihm festgeschrieben hat. Wenn er noch nicht in der Lage ist, es zu erkennen, dann kommt es daher, dass er unablässig selbst für sich Programme erstellt, die nur seinen Blick trüben und ihn von seinem Weg abbringen. Er muss sich innerlich frei und verfügbar halten, um das Schema zu entdecken, das tief in seiner Seele eingeprägt ist." (O. M. Aïvanhov)




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Beitrag  Lhatara am Do 1 März 2018 - 7:36


Sich mit dem Himmel verbinden

"Warum passiert es euch manchmal, dass ihr euch von Kräften bemächtigt fühlt, von Wesenheiten, die eure inneren Gärten verwüsten, eure Reichtümer stehlen und eure Lichter auslöschen? Weil ihr nicht in der Lage wart, euch mit dem Himmel zu verbinden. Ihr beschwert euch: »Ich weiß nicht, was passiert... ich fühle mich schlecht, ich leide unter Angstzuständen...« Und um diesen Zustand zu überwinden, versucht ihr euch zu zerstreuen, ihr geht zum Apotheker, zum Arzt... Aber die Ablenkungen, die Apotheker und die Ärzte bleiben in diesem Fall ohne Wirkung.

Um diesen dunklen und bösartigen Wesenheiten, die euch angreifen können, zu entwischen, gibt es keine andere Möglichkeit als zu versuchen, mit himmlischen Wesenheiten in Verbindung zu treten, ihnen euer Herz, euren Intellekt, eure Seele, euren Geist zu öffnen, damit ihr Licht und ihre Segnungen über euch kommen und sie euch reinigen und nähren. Die niederen Geschöpfe können sich den mächtigen Strömungen, die aus den himmlischen Regionen kommen, nicht widersetzen und werden zurückgeschlagen. " (by O. M. Aïvanhov)




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Beitrag  Lhatara am Do 1 März 2018 - 19:54


Tagesgedanken


"Im Buch Genesis steht geschrieben, dass Gott am sechsten Tage, nach der Trennung der Erde von den Wassern, der Erschaffung der Sonne, des Mondes, der Sterne, der Pflanzen und Tiere sprach: »Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei« (1.Mose 1,26). Das Universum ist der Körper Gottes, ein Körper, den Er mit seinem Geist belebt. Auf dieselbe Weise besitzt der Mensch einen Körper: Dieser Körper ist das Abbild des Universums und der Geist, der den Körper belebt, ist ein Funke, der dem göttlichen Geist entspringt.

Folglich ist Gott nicht, wie einige sich vorstellen, dieser absolute Monarch, der weit entfernt von unserem Blick irgendwo am Ende des Himmels unerreichbar thront. Ohne jeden Zweifel ist Er das unergründlichste, unerreichbarste Wesen, aber gleichzeitig ist Er uns auch am nächsten, denn Er ist in uns. Da gibt es also allerhand Arbeit, die wir zu machen haben, um Seine Gegenwart in uns zu fühlen und lebendig zu machen. Nichts ist kostbarer als die Empfindung, vom Herrn bewohnt zu sein. In diesem Moment, was immer auch geschieht, kann nichts unseren Glauben erschüttern." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Do 1 März 2018 - 22:13


"Lasst die anderen in Ruhe und denkt nur daran, an euch selbst zu arbeiten.
Wenn sie spüren, dass ihr weiser, stärker, großzügiger und brüderlicher
geworden seid, werden sie vielleicht dazu gedrängt, euch nachzuahmen.

Verliert nicht eure Zeit mit Kritik und Klagen. Kümmert euch nur um euch selbst;
in dem Moment habt ihr nicht mehr so viele Sorgen, ihr reibt euch nicht mehr auf
und die Anstrengungen, die ihr auf diese Weise macht, werden
eure Entwicklung beschleunigen."




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Beitrag  Lhatara am Fr 16 März 2018 - 21:10


Prüfungen

"Anstatt euch bei der kleinsten Schwierigkeit niedergeschlagen, ärgerlich zu fühlen, sagt euch: 'Das ist wieder eine Gelegenheit, um mich zu üben. Wir wollen sehen, wie gut ich das schaffe!" Untersucht genau die Beschaffenheit der Prüfung, die ihr zu bestehen habt, und stellt euch selbst die Herausforderungen. Zum Beispiel: "Ich werde nicht aufhören, bevor ich es geschafft habe. Ich werde diese Last geduldig tragen. Ich werde diese Hürde übersteigen." Ja, solchen Herausforderungen könnt ihr euch von Zeit zu Zeit stellen, so wie es die Sportler tun. Und ihr werdet sehen, dass euch die Prüfungen des Lebens leichter erscheinen werden."
(by O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am Mo 2 Apr 2018 - 11:33


Unsichtbare Wesen

"Man erzählt, dass der Prophet Mohammed eines Tages
mit einem seiner Schüler spazieren ging. Plötzlich stellte sich
ihnen ein Mann in den Weg und schrie den Schüler an:

"Ah, endlich hab ich dich, jetzt gibst du mir endlich das
Geld zurück, das du mir schuldest." Und er beleidigte und
beschimpfte ihn mit groben Worten. Der Schüler hörte
zuerst ruhig zu und versuchte, seinen Zorn unter Kontrolle
zu bringen, doch bald fing er an sich zu rechtfertigen,
weil er sich nicht mehr beherrschen konnte und schließlich
machten sich beide gegenseitig die heftigsten Vorwürfe.

Aber müde geworden, hörten sie nach einer Weile damit auf.
Als jedoch der Schüler seinen Meister in der Nähe suchte,
sah er ihn nicht mehr. Er entdeckte ihn weiter weg an der
Straßenecke und sah, dass er meditierte. "Oh, mein Meister"
sagte der Schüler, "warum hast du mich verlassen?"

Mohammed antwortete ihm: "Ich stelle mich nicht zwischen
eine Schlange und einen Tiger, denn das ist gefährlich. Als
dieser Mann dich angriff und du geschwiegen hast, waren
rund um dich unsichtbare Wesen, die an deiner Stelle
antworteten und dich beschützten. Doch als du anfingst,
auch so zu schreien und dich selbst verteidigen wolltest,
verließen dich diese Wesen und ich auch, denn da war
nichts mehr zu machen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mo 2 Apr 2018 - 18:13


Das Wesentliche

"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet?

Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mi 11 Apr 2018 - 21:55


Tagesgedanken

"Eine durch physische Mittel (Medikamente, chirurgischer Eingriff) erreichte Heilung kann nicht endgültig sein, weil die Störungen des Organismus oft nur die Materialisierung von psychischen Störungen sind: Unordnung in den Gedanken und Gefühlen. Um die Gesundheit wiederherzustellen, muss man daher an den Ursachen rühren, das heißt etwas in der Psyche korrigieren. Nur kann sehr viel Zeit vergehen, bis die günstigen Folgen davon auf der physischen Ebene zu spüren sind. Deshalb sollte man den materiellen Eingriff, auch wenn dessen Wirkungen nicht dauerhaft sind, zu Hilfe nehmen, zumindest um die verheerenden Folgen der Krankheit vorübergehend aufzuhalten. Um ein bereits im physischen Körper eingeprägtes Leiden zu bekämpfen, braucht man physische Mittel.

Die Spiritualität darf nicht als Vorwand dienen, um mit der Gesundheit zu spielen. Zugegebenermaßen beweisen die Materialisten in ihrer Haltung gegenüber der Krankheit oft mehr gesunden Menschenverstand als die Spiritualisten." (O.M. Aivanhov)

scratch


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Re: Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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