Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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Beitrag  Lhatara am Fr 2 Feb 2018 - 23:34

Die Schnelligkeit des Lichts

"Nichts kommt an die Schnelligkeit des Lichts heran. Deshalb kann man sagen, dass das Licht das Vollkommenste unter den Geschöpfen Gottes ist. Ja, die Schnelligkeit ist ein Kriterium der Vollkommenheit. Wenn euer Denken verlangsamt abläuft, könnt ihr nicht auf es zählen, es ist dann nicht in der Lage, euch schnell eine klare Sicht der Situation und eine Idee für die nötige Abhilfe zu verschaffen und ihr könntet einen Unfall verursachen oder irgendwo in eine Falle geraten. Auch wenn ihr zulasst, dass euer psychisches Leben verlangsamt abläuft, wird alles viel schwieriger; ihr spürt, dass ihr stagniert und ihr verliert den Geschmack an den Dingen. Das Licht ist ein Maßstab, ein Kriterium. Da es rein, selbstlos und frei von jeder Last ist, kommt es immer als Erstes an und dringt überall ein. Wenn ihr das menschliche Herz, das Universum, alle Reichtümer der Universalseele erforschen wollt, so versucht, innerlich die Schnelligkeit und Intensität des Lichts zu erlangen."
(by O.M. Aïvanhov)

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Beitrag  Lhatara am Fr 2 Feb 2018 - 23:37


Tagesgedanken (zu nächtlicher Stunde)

"Wenn sie essen, trinken, sich küssen usw., anerkennen die meisten Menschen, dass sie Vergnügen und Freude empfinden. Setzt ihr sie jedoch vor einen Sonnenaufgang, dann langweilen sich viele, sie spüren nichts. Warum? Weil sie zu sehr unter dem Einfluss ihrer niederen Natur stehen, die nur auf die direktesten, körperlichen Empfindungen reagiert; die Strahlen der Morgensonne, die so subtil sind, lassen sie hingegen gleichgültig. Der Schüler einer Einweihungslehre besitzt ein Kriterium, um zu wissen, ob er wirklich auf dem Entwicklungsweg vorankommt: Er wird immer empfänglicher für die Strahlen der aufgehenden Sonne; er spürt, dass diese Strahlen zu ihm sprechen, dass sie ihm Klarheit, Erkenntnisse, Frieden und Freude bringen. Ja, die Sonnenstrahlen können sein Herz und seine Seele in Entzücken versetzen. Aber das hängt von seinem Bewusstseinsgrad ab." (by O.M. Aivanhov)






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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 8:59


"Es kursieren in der Welt so viele verschiedene und gegensätzliche Meinungen!
Und dabei behauptet jeder von denen, die sie kundtun, er habe die Wahrheit. Wie kommt es,
dass sie sich nicht auf das, was sie die Wahrheit nennen, einigen können? Ganz einfach, weil ihre
Meinungen den Entwicklungsgrad ihres Herzens und ihres Verstandes spiegeln. Wenn jemand sagt:
»Für mich ist dies oder das die Wahrheit«, so ist es »seine« eigene Wahrheit und diese Wahrheit
sagt etwas aus über sein Herz und über seinen Verstand, die entweder deformiert und unzureich-
end oder im Gegenteil sehr weit entwickelt sind.

Wäre die Wahrheit unabhängig von der Aktivität des Herzens und des Verstandes,
müssten alle sich verstehen und die gleiche Wahrheit entdecken. Doch das ist nicht der Fall,
ganz im Gegenteil; um welches Thema es sich auch handelt, niemand ist sich einig. Außer eben
denjenigen, die die wahre Liebe und die wahre Weisheit besitzen: Sie haben die gleichen
Wahrheiten entdeckt und sprechen deshalb alle die gleiche, universelle Sprache."
(by O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:07

Tagesgedanken

"Setzt euch nicht vor lauter Ehrgeiz Kräfte raubenden Rivalitäten aus. Wählt eine Aktivität, bei der ihr genügend Platz habt oder vielleicht auch alleine seid, dann wird euch niemand am Wachsen hindern. Wenn ihr neben einem großen Baum Wurzeln schlagen wollt, so wird dieser protestieren, weil ihr mit ihm ins Gehege kommt. Und was passiert, wenn ihr euch in das Revier eines Raubtieres begebt? Seid lieber wie ein Vogel: Er hat einen ganz kleinen, leichten, schwachen Körper, einen kleinen Schnabel, aber er hat auch Flügel, um unbehindert in den Lüften zu fliegen. Der Vogel hat nicht den Ehrgeiz, das Raubtier zu besiegen, er verlangt vom Schöpfer nur Freude, Bewegungsfreiheit und Gesang.

Die wahren Söhne und Töchter Gottes sind wie die Vögel. Sie wollen sich keinen Weg durch den Dschungel erkämpfen, sondern sich täglich in die luftigen Höhen aufschwingen, um von dort Frieden, Licht und Freude mitzubringen, die sie dann mit ihren Brüdern und Schwestern teilen." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:49


Tagesgedanken von Herrn Aivanhov

"Die Spiritualität besteht nicht in der Verachtung der Materie, sondern darin,
in sie hinabzusteigen und an ihr zu arbeiten, um sie zu beleben und zu organisieren.
Und mit »Materie« ist auch der physische Körper gemeint. Wenn wir ihn vernachlässigen
unter dem Vorwand, uns den edlen Funktionen des Verstandes, der Seele und des
Geistes zu widmen, wird es auch mit diesen Funktionen schließlich bergab gehen.

Man darf den physischen Körper nicht in den Zustand eines verlassenen Hauses bringen,
das am Ende nur noch von Viechern und Nachtvögeln bewohnt wird. Sein Besitzer muss sich
im Gegenteil oft darum kümmern, ihn zu säubern, zu unterhalten und ihn geschmeidig und
lebendig zu halten. Wenn man mit dieser Absicht in die Materie herabsteigt, ist dies niemals
ein Absturz. Man muss eben gerade Abstieg und Absturz gut voneinander unterscheiden lernen.
In die Materie herabsteigen ist eine Sache, in sie herabstürzen eine andere. Wir müssen
in die Materie herabsteigen mit der Absicht, sie zu beleben und zu erleuchten, damit
aus unserem Körper die Wohnstätte des lebendigen Gottes werde."




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:52

Tagesgedanken

"Warum ist es wichtig, dass man gut überlegt, bevor man handelt? Weil handeln bedeutet, Kräfte auszulösen, und wenn die Kräfte einmal ausgelöst sind, halten sie unterwegs nicht an, sondern sie gehen bis zum Ende. Ihr seid in den Bergen und dort ist über euch ein Fels, der bereit ist, den Abhang hinunter zu stürzen: Es hängt nun von euch ab, ihn in Ruhe zu lassen oder seinen Fall zu beschleunigen. Wenn ihr ihn anstoßt, ist es nachher unmöglich, ihn aufzuhalten, er wird viele andere und euch selbst zermalmen. Und wenn ihr die Türen einer Schleuse öffnet, versucht anschließend das Wasser aufzuhalten!

Ihr seid immer frei, zu handeln oder nicht zu handeln, aber von dem Moment an, wo ihr euch entschließt zu handeln, entwischen euch die ausgelösten Kräfte. Wenn Anführer eine Revolte auslösen, verlieren sie sehr schnell die Kontrolle darüber. Daher sagt man: »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«, und dieser Sturm kann auch jenen davontragen, der ihn ausgelöst hat. Bevor man ein Wort sagt, jemandem einen Blick zuwirft, einen Brief schreibt, einen Kriegsbefehl gibt, hat man alle Macht, aber danach ist Schluss, man ist nur mehr der Zuschauer, und oft sogar das Opfer von Mächten, die man in Bewegung gesetzt hat." (by O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 10:57


Tagesgedanken

"Wie viele Probleme können dank ganz einfacher Methoden gelöst werden! Und diese ganz einfachen Methoden sind im Allgemeinen die Methoden, die von den Weisen angegeben werden. Aber wer nimmt sie schon ernst? Sie sind selbstverständlich zu einfach, und die Menschen glauben nur an komplizierte Lösungen. Wenn ein Weiser, ein Eingeweihter sie von ihren Qualen befreien will und sagt: »Schließen Sie die Augen und kommen Sie zur Ruhe, atmen Sie, schicken Sie Ihre Liebe der ganzen Menschheit, der ganzen Natur, bringen Sie sich in Harmonie mit dem Universum…«, dann hören sie nicht auf ihn.

Anstatt diese Methoden in die Praxis umzusetzen und sie auf ihre zuverlässige Wirkung hin zu überprüfen, suchen sie nach angeblichen Magiern, damit diese ihnen kabbalistische Formeln nennen, ihnen Talismane zubereiten oder einige von den Tibetern oder Azteken überlieferte Geheimnisse enthüllen. Doch möglicherweise zeigen diese Talismane und Geheimnisse überhaupt keine Wirkung oder sie sind obendrein noch schädlich. Um große Ergebnisse zu erzielen und große geistige Reichtümer zu erwerben, muss man scheinbar unbedeutende Methoden und Regeln in Betracht ziehen. Ja, die scheinbar unbedeutenden, doch die tatsächlich wirksamsten, weil sie auf einer ganz genauen Kenntnis des Menschen beruhen." (by O.M. Aïvanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 11:00


Tagesgedanken

"Jener, der einige Siege über die Faulheit, den Zorn, die Eifersucht, die Sinnlichkeit usw. errungen hat,
darf nicht stolz auf sich sein. Wenn er sich sagt: »Wie stark ich doch bin!«, dann wird seine niedere Natur
in genau diesem Moment Fallen vorbereiten, die von einer solchen Feinheit sind, dass er in sie hinein-
fallen wird, daran gibt es keinen Zweifel.

Ihr kennt noch nicht alle Tricks der niederen Natur. Wenn ihr von euch selbst am überzeugtesten seid,
gewinnt sie wieder die Oberhand und es gelingt ihr am besten, euch zu überrumpeln. Ihr müsst bescheiden
bleiben und dürft euch nichts vormachen nur, weil ihr einige kleine Ergebnisse erzielt habt. Seid euch bewusst,
dass die Befriedigung über einen errungenen Sieg, euch allen möglichen Gefahren aussetzt und sagt euch:
»Wer weiß, was mich jetzt erwartet? Es ist zu früh, um zu jubeln!« Bleibt nicht nur wachsam, sondern
fleht die lichtvollen Wesen an, euch weiterhin zu unterstützen." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 3 Feb 2018 - 11:01


Tagesgedanken

"Ein Geschäftsmann, der ein Vermögen gemacht hat, wird euch nicht notwendigerweise sagen,
dass er glücklich ist. Meistens wird er alle möglichen Gründe finden, um sich zu beklagen. Er wird
euch erzählen, dass er überlastet ist, dass seine Frau verschwenderisch ist und von seiner
Abwesenheit profitiert, um ihn zu hintergehen, dass sein Sohn ein Taugenichts sei und seine
Arbeiter Faulpelze, dass seine Aktien an der Börse fallen, dass er von seinen
Konkurrenten ruiniert wird, usw.

Ihr hört ihm zu und nach kurzer Zeit fühlt ihr euch genauso niedergedrückt wie er. Trotz
all seiner Besitztümer wird er euch niemals spüren lassen können, wie schön das Leben ist,
denn er lebt mit der Angst, zu verlieren, was er besitzt. Also, er wird euch nicht nur nichts
geben, sondern er wird euch noch dazu euren Frieden und eure Lebensfreude rauben.

Ein Mensch hingegen, der daran gearbeitet hat, spirituelle Reichtümer zu erlangen, spürt,
dass diese Reichtümer nicht nur unerschöpflich sind, sondern dass niemand sie ihm nehmen kann.
Er wird also immer bereit sein, euch damit zu helfen, und in welcher Lage ihr euch auch befindet,
werdet ihr, dank ihm, die besten Bedingungen finden, um die Schönheit und den
Sinn des Lebens zu kosten." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am So 4 Feb 2018 - 0:12

O.M. Aivanhov schreibt: "Manchmal kamen Eltern mit besonders schwierigen Kindern zu mir, um Rat zu holen und ich sagte ihnen: 'Wenn Sie ein Kind bestrafen müssen, das eine Dummheit gemacht hat, so sprechen Sie ruhig mit ihm und schenken Sie ihm freundliche Blicke. Sagen Sie ihm, dass es eine Strafe bekommt, weil es Regeln gibt, gegen die Sie auch nichts machen können; weinen Sie vielleicht sogar ein wenig mit ihm, wenn es sein muss und geben Sie ihm danach die Bestrafung. Das Kind wird verstehen, dass Sie es nicht aus Böswilligkeit bestrafen, sondern um ihm beizubringen, dass es Gesetze gibt, denen niemand entkommen kann. Auf diese Weise verankern Sie in seinem Kopf die Vorstellung von Gerechtigkeit."

Kommentar: Eltern können Kinder nicht bestrafen. Gesetze machen auch ganz ohne die Eltern ihre Wirksamkeit mit den Kindern geltend. Kinder können durchaus selber mit Gesetzen umgehen.

Über Erziehungsarbeit
http://www.zeit.de/2010/18/Gesellschaftskritik-Douglas

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Beitrag  Lhatara am So 4 Feb 2018 - 2:06

"Warum ist es für die Menschen so schwierig, zusammen zu leben?
Weil sie füreinander wenig Aufmerksamkeit und keinen Respekt haben.

Deshalb ist das Leben in der Gemeinschaft eine großartige Gelegenheit,
sich weiter zu entwickeln und sein Bewusstsein zu erweitern.

Wer ein Leben als Einzelgänger führt, der kann egoistisch und launenhaft sein, es gibt niemanden,
für den er sich die Mühe machen muss, sein Verhalten zu beobachten und zu verbessern.
Sobald er aber mit anderen zu tun hat, muss er enorme Anstrengungen unternehmen."
(by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Mo 5 Feb 2018 - 23:45


"Wie oft zögert ihr damit, eure Güte zu zeigen,
weil ihr euch sagt, dass niemand eure Geste schätzen wird:
Ihr denkt, die Menschen sind undankbar und sogar böse,
es lohnt sich daher nicht, irgendetwas für sie tun zu wollen.
Nun, dies ist eine sehr schädliche Denkweise, weil sie euch lähmt
in dem Besten, was ihr besitzt.

Ihr habt Gutes getan und seid nicht dafür belohnt worden,
ihr wurdet sogar getäuscht, das ist möglich.
Begreift aber ein für alle Mal, dass euer Verhalten nicht
von der Haltung der anderen abhängen darf.

Tut Gutes und erwartet nichts.
Ihr seid bei besserer Gesundheit,
seid stärker, weiser und glücklicher.
Ist das nicht die beste Belohnung?
(by O.M.Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am So 18 Feb 2018 - 23:07


"Der Weise weiß, dass das Böse da ist,
aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet;
durch diese Haltung zieht er die Kräfte des Guten an,
er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen und in der Welt."
O.M. Aivanhov

Kommentar: der Weise ist am Besten im Kontext der Magie zu verstehen.
Der Weise ist die zeremonielle Person an der Stelle der Magie.




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Re: Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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