Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:37


Die Sprache des Körpers

"Die Menschen haben die Tendenz, auf die innerlich empfundene Unzufriedenheit
physische Antworten zu geben. Sie tun so, als würde die Unzufriedenheit vom physischen
Körper kommen. Also geben sie ihm etwas zu essen, zu trinken, zu rauchen, etwas zur
Ablenkung, sie führen ihn spazieren, sie verschaffen ihm alle Vergnügungen und der
gemästete, gesättigte Körper leidet und beschwert sich:

"Hör auf, du bringst mich noch um.
Indem du mich vollstopfst, fühlst du dich nicht besser."

Aber die Menschen verstehen die Sprache ihres Körpers nicht.
In Wirklichkeit braucht es sehr wenig, um den physischen Körper
zu befriedigen. Das Begehren in uns kommt von der Seele und
dem Geist, die nicht aufhören zu bitten und zu flehen:

"Ich brauche Reinheit, Licht."

Das sind die Stimmen, die wir in uns unterscheiden müssen
und auf ihre Bitten sollen wir hören, um sie zu befriedigen."
(O.M. Aivanhov)





http://prosveta.de/tagesgedanken/
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Tagesgedanken

Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:43


Schönheit

"Die Schönheit übt eine derartige Faszination auf die Menschen aus, dass sie immer versucht sind, sich ihr zu nähern, um sie zu berühren, sie zu beschlagnahmen, sie zu besitzen. Aber die Schönheit kann nicht besessen werden, denn sie gehört in ihrer Essenz nicht zur physischen Welt. Daher verschwindet sie schon, wenn man nur versucht, sie ein wenig zu berühren. Die Schönheit ist eine Welt, die ausschließlich für die Augen gemacht ist, sie ist weder für den Mund noch für die Hände bestimmt. Sie liebt es, betrachtet zu werden, aber sie erträgt es nicht, berührt zu werden.

Man soll darum immer sehr vorsichtig sein, wenn man Wesen antrifft, die schön sind. Jemand, der keine gute Einstellung hat, kann die himmlischen Wesenheiten, die in ihm wohnen und ihm diese Schönheit geben, vertreiben. Und wenn diese Wesenheiten sich entfernen, wird er leiden, denn er verliert dieses unberührbare Element, welches auch sein eigenes Leben verschönert hat. Unsere Freude, unsere Inspiration hängen also vom Respekt ab, den wir der Schönheit gegenüber offenbaren. Indem wir lernen, sie jeden Tag zu bewundern, kosten wir das wahre Leben." (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:46


Tagesgedanken (by O.M. Aivanhov)

"Ein Mensch sitzt ruhig da, sein Gesicht drückt nichts Besonderes aus. Aber plötzlich regt sich etwas in seinem Inneren: ein Gedanke, ein Gefühl der Angst, der Liebe, der Wut… und schon ändert sich alles, seine Züge, sein Augenausdruck, die Farbe seiner Haut. Wie kann sich der physische Körper so schnell unter dem Einfluss von etwas nicht Greifbarem und Subtilem wie einem Gedanken oder einem Gefühl ändern? Ein Gefühl genügt, und man errötet, erblasst oder erstarrt. Es passiert sogar, dass manche daran sterben. Wie kommt es, dass ein Gefühl eine solche Macht über den physischen Körper hat?

Man hat alle diese Phänomene festgestellt, aber warum hat man noch nie die Schlussfolgerung gezogen, dass es das psychische Leben ist, welches das physische Leben lenkt? Der physische Körper hängt immer von einem psychischen, spirituellen Element über ihm ab, das erschafft oder zerstört, ausdehnt oder zusammenzieht, färbt oder modelliert… Natürlich ist es immer möglich, durch physische Mittel auf den Körper einzuwirken; sie können vorübergehend eure Gesundheit oder euer Aussehen verändern. Dennoch hängen Gesundheit und Schönheit viel mehr von euren Gedanken und Gefühlen ab, und von allem, was sonst euer inneres Leben ausmacht."





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Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:51


Eine Anhängerin von Aivanhov schrieb ...

"Wenn wir ,geistiger Meister' hören, denken wir zuerst an die großen spirituellen Persönlichkeiten des Ostens. Doch auch im Westen gab es immer schon bedeutende Mystiker und Meister. Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900–1986) wurde in Bulgarien geboren und lebte ab seinem 37. Lebensjahr in Frankreich. Er steht ganz in der Tradition der großen spirituellen Lehrer, doch etwas ist neu: Er verbindet die Weisheiten des Ostens und Westens zu einer aktuellen Philosophie, die für den modernen Menschen klar, logisch und anwendbar ist. Sein ganzes Leben lang hatte er nur ein einziges Ziel: den Menschen nützlich zu sein. In seinen über 5000 Vorträgen, die alle Bereiche des Lebens behandeln, gelang es ihm so, höchste Wahrheiten und Mysterien verblüffend einfach zu erklären."



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Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:54


"Die Aura ist unsere spirituelle Haut. Und so wie es wünschenswert ist,
dass unsere physische Haut weich und fein ist, so soll unsere spirituelle
Haut, die uns umgibt, weit und widerstandsfähig sein.

Es gibt Menschen, die sich unaufhörlich beklagen über die Art und Weise,
wie man sie behandelt. Sie sind so empfindlich, dass man meinen könnte,
sie hätten überall Wunden. Sie offenbaren damit, dass ihre Aura sehr klein ist.
Warum? Weil sie nicht viel Liebe besitzen. Die Menschen hingegen, die eine
sehr weite Aura besitzen, denen kann man sagen, was man will, es regt sie
nicht auf, es beleidigt sie nicht, weil sie viel Liebe haben.

Seid ihr also Kritik gegenüber sehr empfindlich, dann versucht nicht, euch
zu rechtfertigen; diese ist nur deshalb so, weil ihr nicht genug Liebe habt,
um die Risse abzudichten, dicke Mauern zu errichten und die negativen
Strömungen daran zu hindern, in eure Aura einzudringen."
(by O.M. Aivanhov)





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Beitrag  Lhatara am Di 7 Nov 2017 - 11:54


"Wer seinen Zorn nicht zu beherrschen weiß, glaubt,
wenigstens für einen Moment, dass diese machtvolle
Strömung ihm etwas von ihrer Macht übermittelt.
Aber das ist eine Illusion, denn das, was mächtig ist,
das ist diese Strömung und nicht derjenige, den sie
durchströmt. Zudem fühlt sich der Unglücksrabe danach
so geschwächt, dass alles in ihm zittert: die Kiefer,
die Beine, die Hände." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Do 9 Nov 2017 - 8:00

Tagesgedanken

"Wir erhalten täglich Botschaften von der göttlichen Welt. Aber wenn ihr euch am Morgen beim Erwachen unwohl fühlt, wenn euch alles unklar erscheint, obwohl euch ein Tagesprogramm erwartet, so habt ihr die für euch bestimmte Post nicht empfangen. Warum? Fragt euch, ob ihr euch nicht an etwas zwielichtigen Orten aufgehalten habt, an denen euch die himmlische Post nicht aufsuchen konnte.

Die himmlischen Postboten machen ihre Arbeit gut, aber sie bringen die für euch bestimmten Sendungen nur an reine, lichtvolle Orte. Wenn ihr euch aus Faulheit oder Unachtsamkeit in den niederen Schichten des Bewusstseins verirrt, an denen eure spirituellen Organe taub sind, dann empfangt ihr nichts. Bemüht euch also, wieder zum Licht aufzusteigen, um all die Post abzuholen, die sich während eurer Abwesenheit angesammelt hat. Denn ihr müsst wissen, dass nichts verloren geht. Die Geschenke und Botschaften, die an euch adressiert sind, warten auf euch; es liegt an euch, sie dort zu holen, wo sie hinterlegt wurden." (by Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 11 Nov 2017 - 19:18


Die Fehler der anderen

"Wenn ihr euch darauf versteift,
an die Fehler der anderen zu denken,
über sie zu diskutieren und schlechte Gefühle
ihnen gegenüber zu nähren,
so werdet ihr ihnen dadurch zu ähnlich.

Ja, wenn man nur die schlechte Seite
der anderen sieht, zieht man diese nicht nur an,
sondern man verstärkt sie in sich selbst.

Wollt ihr verhindern, dass dieser Charakterzug
und jenes Verhalten, die euch bei den anderen missfallen,
auch bei euch erscheinen? Dann beschäftigt euch nicht damit,
sonst wird der Tag kommen, an dem ihr euch wie sie
oder sogar noch schlimmer verhaltet.

Denkt viel eher an ihre guten Eigenschaften,
so werdet ihr eines Tages entdecken, dass ihr
auch darin anfangt, ihnen ähnlich zu werden."
(by O.M. Aivanhov)




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Die Schneekugel

Beitrag  Lhatara am Di 14 Nov 2017 - 20:04

"Wenn wir nicht aufpassen, kann das, was anfangs nur eine kleine Verärgerung oder Enttäuschung war, in unserem Kopf und in unserem Herzen übermäßige Formen annehmen. Dann geschieht das Gleiche wie mit einem Schneeball, den man zu rollen beginnt. Da immer mehr Schnee dazukommt, ist irgendwann der Moment da, wo der Ball so riesig geworden ist, dass er euch den Weg versperrt. Nun klagt ihr:

"Ich komme nicht mehr durch!" Wessen Schuld ist das ? Wer hat diese Kugel geformt ? "Aber was sollen wir jetzt tun?" Entzündet ein Streichholz, bringt es in die Nähe der Schneekugel, lasst die Wärme sie schmelzen und begießt mit dem Wasser eure Gärten und Obstbäume. Ihr werdet eine Fülle von Blumen und Früchten erhalten. Das müsst ihr tun: Entzündet das Feuer der Liebe, die Liebe wird alle eure inneren Schneekugeln zum Schmelzen bringen." (by O.M. Aivanhov)



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Der Lebensbaum

Beitrag  Lhatara am Mi 15 Nov 2017 - 7:31


Der Lebensbaum steht für Reinheit, hat keine Gedanken, weder Kräfte noch Gedanken, der Lebensbaum beschäftigt sich mit dem Sujet Psychokram, der nicht psychisch ist, sondern Materie. Der Lebensbaum ist quasi "Null", deswegen hat O.M. Aivanhov den Lebensbaum genommen, er meinte damit aber den gemeinsamen Standpunkt, das gemeinsame Bewusstsein. Er hatte vielleicht eine Gruppe von 20 Teilnehmern und sie erinnern sich dann nicht an den Lebensbaum, sondern an die gemeinsame Gruppe - für Introvertierte ist das selbstverständlich. Das ist Bildung, sich damit auseinanderzusetzen, dafür ist die Schule da. Danke, Herr Melchizedek.



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Zwei Gesetze

Beitrag  Lhatara am Mi 15 Nov 2017 - 7:34


"Ihr befindet euch ganz oben auf einem Turm und haltet einen Kieselstein in der Hand. Ihr könnt diesen Stein in der Hand behalten oder ihn fallen lassen. Lasst ihr ihn fallen, entzieht er sich alsbald eurer Kontrolle, weil sofort zwei physikalische Gesetze in Kraft treten: das der Schwerkraft und das der Fallbeschleunigung. Ja, der Stein fällt nicht nur, sondern im Lauf seines Falles erhöht sich auch die Geschwindigkeit.

Übertragen wir das Gesetz der Beschleunigung auf die psychische Ebene. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jede Handlung ist wie ein Kieselstein, den ihr in den Ozean der Energien fallen lasst; und die Bewegung lässt sich nicht mehr rückgängig machen, ihr könnt ihn weder anhalten noch verlangsamen, im Gegenteil, er wird immer schneller. Das erklärt, warum ihr schicksalhaft auf einem immer gefährlicher werdenden Weg mitgerissen werdet, wenn ihr euch zu schlechten Gedanken und schlechten Gefühlen oder zu verwerflichen Taten hinreißen lasst.

Da die Gesetze als solche jedoch neutral sind, funktionieren sie für das Gute ebenso wie für das Böse. Fasst ihr also heute einen richtigen Entschluss, dann gehorcht auch er den beiden Gesetzen, dem der Schwerkraft und dem der Fallbeschleunigung. Ihr entscheidet euch zum Beispiel dafür, nicht mehr in Zorn zu geraten beim kleinsten Verdruss. Das ist so, als würdet ihr einen Kieselstein fallen lassen. Zunächst fällt er nicht sehr schnell und ihr habt nicht das Gefühl, große Fortschritte zu machen; nach einiger Zeit jedoch  wird es euch immer leichter fallen, euch zu beherrschen." (by O.M. Aivahnhov)

Wink

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Beitrag  Lhatara am Mi 15 Nov 2017 - 7:35


Eine Anhängerin von Aivanhov schrieb ...

"Wenn wir ,geistiger Meister' hören, denken wir zuerst an die großen spirituellen Persönlichkeiten des Ostens. Doch auch im Westen gab es immer schon bedeutende Mystiker und Meister. Omraam Mikhaël Aïvanhov (1900–1986) wurde in Bulgarien geboren und lebte ab seinem 37. Lebensjahr in Frankreich. Er steht ganz in der Tradition der großen spirituellen Lehrer, doch etwas ist neu: Er verbindet die Weisheiten des Ostens und Westens zu einer aktuellen Philosophie, die für den modernen Menschen klar, logisch und anwendbar ist. Sein ganzes Leben lang hatte er nur ein einziges Ziel: den Menschen nützlich zu sein. In seinen über 5000 Vorträgen, die alle Bereiche des Lebens behandeln, gelang es ihm so, höchste Wahrheiten und Mysterien verblüffend einfach zu erklären."



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Beitrag  Lhatara am Mi 15 Nov 2017 - 8:53

"Der Weise weiß, dass das Böse da ist,
aber er kümmert sich nicht so sehr darum.
Er hält vielmehr seine Aufmerksamkeit auf das Gute gerichtet;
durch diese Haltung zieht er die Kräfte des Guten an,
er vergrößert sie in sich selbst, bei den anderen und in der Welt."
(by O.M. Aivanhov)


Kommentar:
der Weise ist am Besten im Kontext der Magie zu verstehen.
Der Weise ist die zeremonielle Person an der Stelle der Magie.



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Beitrag  Lhatara am Sa 18 Nov 2017 - 0:15


"Wenn ihr möchtet, dass eure Worte in die menschlichen Seelen eindringen,
um sie auf dem Weg des Guten mitzuziehen, dann solltet ihr wissen, dass sie dafür
mit der Lichtmaterie eurer Aura durchtränkt sein müssen. Solange ihr in eurer
Aura Schatten herumziehen lasst, werdet ihr nicht überzeugend sein."
(by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 18 Nov 2017 - 10:24


"Habt ihr schon einmal ein Taschentuch in eine parfümierte Schachtel gelegt?
Wenn ihr es einige Zeit später wieder herausholt, wird es ebenfalls parfümiert sein.
Nun, ihr solltet wissen, dass mit euren psychischen Leben das Gleiche geschieht:
Es wird durchtränkt, von den Ausströmungen aller Themen, mit denen ihr euch
gewöhnlich beschäftigt und falls es übel riechende Themen sind, solltet ihr euch
nicht wundern, wenn eines Tages die gleichen Ausströmungen von euch ausgehen.
Nehmt das, was ich da sage, nicht auf die leichte Schulter, das sind Gesetze,
die man kennen und richtig anwenden muss." (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Sa 18 Nov 2017 - 21:46


"Anstatt unbeteiligt oder mit kritischem Geist herumzulaufen,
versucht der sich Läuternde jede ihm begegnende Person zu verstehen:
ihre Bedürfnisse, ihre Schwächen, ihre Schwierigkeiten.
Wenn er sieht, wie viele verzweifelte, bedrückte Geschöpfe es gibt,
die vergebens versuchen, sich aufzurichten, wird sein Herz von Liebe
und Mitgefühl überflutet. Er stellt sich die Frage: "Wie kann ich nur meinem
leidenden Bruder, meiner unglücklichen Schwester helfen ?"
Dann wird er sich all der Schätze bewusst, die in ihm angehäuft liegen.
Er beginnt daraus zu schöpfen, um sie zu verteilen, und entdeckt dabei,
wie sehr er dadurch auch selbst bereichtert wird." (by O.M. Aivanhov)




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Aivanhov

Beitrag  Lhatara am Mo 20 Nov 2017 - 20:45


"Geld, Apparate und Waffen sind jene Dinge, die den Menschen die Überzeugung verleihen,
reich und mächtig zu sein und solange ihnen diese Mittel zur Verfügung stehen, sind sie es auch
tatsächlich. Aber sie werden plötzlich so schwach, kümmerlich und verletzlich, wenn sie sie verlieren!
Ja, weil ihnen alle diese Mittel nicht gehörten. Der Unterschied zwischen einem Spiritualisten und einem
gewöhnlichen Menschen ist der, dass dem Spiritualisten sein Reichtum und seine Waffen wirklich gehören.

Selbst wenn er all seine materiellen Besitztümer verliert, fühlt er sich immer noch lichtvoll, mächtig und in
der Fülle, weil der Reichtum, die Apparate und die Waffen in ihm sind. All jene, die nur äußere Besitztümer
haben, besitzen in Wirklichkeit nichts, weil uns das, was außen ist, nicht gehört. Sie sind wie ein General,
für den man bei der Parade wegen seiner Orden salutiert, den man aber, falls man ihm im Schwimmbad
begegnet, nicht wiedererkennt und ihn vielleicht sogar anrempelt, weil er so kümmerlich und mager
aussieht. Allein der Spiritualist bewahrt seine Macht und seinen Reichtum, er nimmt sie überallhin
mit, weil er an seinen inneren Möglichkeiten gearbeitet hat." (von Herrn Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mo 20 Nov 2017 - 21:35

Aivanhov ist jetzt drin im System. Der Onkel konnte in der Buchhandlung ein philosophisches Buch erstehen. Und er kann jeweils einen Satz von Tagore und Hussel auf Postkarten abschreiben und rezeptieren. Das ist eine Quälerei, aber sehr wertvoll. Eins zu eins da unten drin ist Meditation. Es ist falsch sich getrennt zu sehen. In Deutschland ist es üblich, dass man plötzlich jemanden knutscht und küsst auf offener Straße und 2 Tage später heiratet. In Indien beherrscht man mit Kriya Yoga die Persönlichkeit. Die Topik zu Raja Yoga war bisher Notwendigkeit. Wenn du in Raja Yoga gehst, ist die Topik Allgemeinheit. Der Onkel ist Raja Meister von Papst Benedikt. Sakrales Futtern von Zucker bedeutet in England Meditation. Der Ort, wo Denken und Meditation gleich sind, heißt Dresdner Zwinger. Gute Nacht. Jan. 2013

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Die Sonne

Beitrag  Lhatara am Mi 22 Nov 2017 - 4:18




O.M. Aivanhov
"Betrachtet die Sonne, meditiert über die Sonne,
indem ihr euch bewusst werdet, dass sie Millionen
von Jahren die Erde und die sie bevölkernden Kreaturen
erhellt und erwärmt. Und sie tut es, ohne sich Gedanken
darüber zu machen, wer sich an diesen Strahlen erfreut
und wer sie mit Dankbarkeit empfängt oder wer
weiterhin in den Kellern schläft.

Sie ist weder beleidigt noch zornig darüber, dass die
Menschen sich nicht einmal bewusst geworden sind, dass sie
ihr das Leben verdanken; sie strahlt weiter und schenkt
ihnen ihren Segen.

Es gibt Wesen, die wie die Sonne ihr Licht und ihre Liebe
durch den Raum senden und auch sie kümmern sich nicht darum
zu wissen, ob die Geschöpfe davon profitieren oder nicht.
Sie fühlen sich glücklich und erfüllt. Sie haben verstanden, dass
das größte Glück sich in dem befindet, was die Sonne fühlt
und erlebt, nämlich zu erhellen und zu erwärmen."




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Die Wahrheit des Lebens

Beitrag  Lhatara am Mi 22 Nov 2017 - 5:58

"Für eine große Anzahl von Menschen und vor allem für die Intellektuellen, ist die wissenschaftliche Wahrheit die einzige Wahrheit. In Wirklichkeit ist aber die Wahrheit des Lebens wichtiger als die wissenschaftliche Wahrheit. Und die Wahrheit des Lebens besteht darin zu lernen, alle Existenzen im kosmischen Gebäude einzuordnen, und dann zu sehen, wie sie mit dem Leben des Ganzen in Harmonie schwingen und daran teilnehmen. Es genügt nicht, alle Elemente der Natur präzise zu beobachten und zu studieren; man muss weitergehen und die Verbindungen zwischen ihnen sehen, um zu verstehen, wie das Leben, dieses Etwas, welches sie nicht getrennt besitzen, vom einen zum anderen fließt.

Das wahre Wissen befindet sich im Leben. Trennt die Elemente, und das Leben ist nicht mehr da. Zu wissen, dass ein Mineral oder eine Pflanze eine bestimmte Eigenschaft, einen bestimmten Geruch, einen bestimmten Geschmack, eine bestimmte Farbe hat, ist nicht das Wesentliche, denn solange ihr sie isoliert betrachtet, schneidet ihr sie vom Leben ab. Verbindet sie mit allen anderen Elementen der Erde und des Himmels, dann manifestiert sich das Leben und ihr besitzt das wahre Wissen." (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Mi 22 Nov 2017 - 6:22


Warum sich also Sorgen machen?

"Jeder von euch kann irgendwann einmal zum Opfer von Ungerechtigkeiten werden. Wenn dies geschieht, so sagt euch zuerst: »Das geht vorüber. Das wird nicht andauern.« Ertragt diese Situation mit Geduld, Demut und Liebe, dann werdet ihr eines Tages siegreich aus ihr hervorgehen. Sogar die besten Menschen können Opfer von Ungerechtigkeiten werden, aber wenn sie trotz aller vor ihnen liegender Hindernisse auf dem Weg des Lichtes weitergehen, haben Himmel und Erde sich geschworen, ihnen das zu geben, was sie verdient haben; das ist ein absolutes Gesetz. Warum sich also Sorgen machen?

Ihr sollt euch nicht fragen, ob die Wesenheiten, die euer Schicksal lenken, intelligent und gut sind oder ob sie eingeschlafen sind und euch vergessen haben. Ihr solltet euch nur fragen, ob ihr eure Arbeit gut macht. Denn diese Wesenheiten kennen ihre Arbeit perfekt und wenn der Moment kommt, werden sie euch nicht nur wieder aufrichten, sondern euch hundertfach belohnen. " (O.M. Aïvanhov)



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Beitrag  Lhatara am Sa 25 Nov 2017 - 19:08


Anhalten

"Die Menschen neigen nicht in naturgegebener Weise dazu,
sich in die Situation der anderen hineinzuversetzen und das
ist der Grund für sehr viele Fehleinschätzungen, Grausamkeiten
und Ungerechtigkeiten.

Im Augenblick, wo ihr euch über jemanden äußert,
was wisst ihr schon über die Situation, in der er sich befindet?

Bemüht euch daher wenigstens für ein paar Minuten,
euch an seine Stelle zu versetzen, bevor ihr ihn kritisiert
oder beschuldigt, dann werdet ihr vielleicht feststellen,
dass ihr euch in seiner Situation zehnmal schlimmer
verhalten würdet.

Es lohnt sich zu versuchen, sich in die Lage von Menschen
zu versetzen, die euch unangenehm sind und die ihr jederzeit
bereitwillig verurteilt.

Macht jeden Tag nur ein paar Minuten diese Übung
und ihr werdet Tugenden wie Geduld, Nachsicht,
Sanftmut und Großzügigkeit erwerben, von denen
ihr und auch die anderen profitieren." (Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Sa 25 Nov 2017 - 21:18


"Derjenige,
der unfähig ist zu erkennen,
dass er schlecht gehandelt hat, begegnet
Misserfolgen, er wird von den anderen
abgelehnt und weiß nicht warum.

Er hält sich für untadelig, er ist überzeugt,
dass die anderen ihm zustimmen, ja, ihn
sogar bewundern. Er ist beunruhigt von dem,
was ihm geschieht und bildet sich ein, die
ganze Welt verschwöre sich gegen ihn, was
seine Gedanken und Gefühle sehr negativ
beeinflusst.

Als Folge lehnt er sich auf und verliert in
dieser Auflehnung sein Licht und
seine Liebe." (Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am So 26 Nov 2017 - 7:03

"Jemand vertraut euch seinen Kummer an. Oft geschieht das weniger, weil er eure Hilfe für eine Lösung erwartet, sondern weil er möchte, dass ihr seinen Zustand mit ihm teilt. Lasst ihr euch jedoch von seinem Leid ergreifen, helft ihr ihm nicht, ihr seid wie gelähmt und riskiert, zusammen mit ihm zu versinken. Wenn ihr jemandem nützlich sein wollt, dann lasst es nicht zu, dass sein Kummer in euch eindringt. Bleibt klar, friedvoll, fest, es ist die einzige Art und Weise, mit der ihr ihn dort herausholen könnt. Ihr könnt ihm nur helfen, wenn ihr einen gewissen Widerstand entgegensetzt." (by O.M. Aivanhov)

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Schweigen

Beitrag  Lhatara am So 26 Nov 2017 - 22:20


"Wie kommt es, dass die Menschen so viele Dinge, die ihrem
Wohl oder dem Wohl anderer hätten dienen können, schlussendlich
zu ihrem Verderben verwendet haben? Darauf gibt es nur eine
Antwort: Gier, Machtbedürfnis und Mangel an Licht.

Wie viele Forscher haben es bereut, bestimmte Entdeckungen
enthüllt zu haben, weil diese sofort in die Hände von Leuten
gefallen sind, die sich ihrer bedienten, um ihren Nächsten auf
die eine oder andere Weise zu schaden, sie zu beherrschen,
sie auszunützen oder zu zerstören.

Die Eingeweihten und geistigen Meister waren auch immer
gezwungen, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, denn sie hatten
festgestellt, dass die Wahrheiten, die sie den Menschen
enthüllten, um ihnen zu helfen, falsch verstanden oder falsch
angewendet, deren Ruin verursachen konnten.

Deshalb sollte man in der von ihnen gegebenen Vorschrift:
»Wissen, wollen, wagen, schweigen« vor allem »schweigen«
nicht vernachlässigen. Wenn die Menschen einmal weiterentwickelt
sein werden, wird man ihnen alles enthüllen können, aber bis
dahin ist es oft besser zu schweigen und den Rat Jesu
»die Perlen nicht vor die Säue zu werfen« zu befolgen."
(by O.M. Aivanhov)

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Mutmacher

Beitrag  Lhatara am Mo 27 Nov 2017 - 11:59

"Wenn ihr feststellt, dass es euch noch nicht gelingt, eine Tugend zu erlangen,
einen Mangel zu beseitigen oder eine schlechte Angewohnheit abzulegen, sollt ihr
euch - statt euch aufzulehnen oder entmutigt zu sein - nur sagen: 'Das kommt
daher, dass ich in der Vergangenheit nicht richtig gearbeitet habe, deswegen ist jetzt
alles schwierig!" Und nachdem ihr das gesagt habt, macht ihr euch sofort wieder
an die Arbeit. Ja, selbst wenn ihr nur noch ein einziges Jahr zu leben habt, müsst ihr
immer weitermachen. Dann seht ihr alle Veränderungen, die danach eintreten. Denn
man nimmt in die andere Welt alle spirituellen Errungenschaften mit sich, wenn man
aufrichtig versucht, sich zu vervollkommnen." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am Mo 27 Nov 2017 - 17:47


Das Wesentliche

"Wieviel Schaden wird im gesellschaftlichen Leben, in Zeitungen, Radio und Fernsehen durch die bedauernswerte Neigung angerichtet, an den anderen immer etwas kritisieren zu wollen! Wie kann es Spaß machen, seine Aufmerksamkeit so sehr auf lächerliche, dumme oder lasterhafte Eigenschaften zu richten? Was hat man davon, Im Privatleben der Leute zu stöbern, um dort anrüchige Details zu entdecken, die man anschließend vor der Öffentlichkeit ausbreitet?

Der Weise versucht, eine andere Haltung einzunehmen. Er ist nicht blind, er sieht sogar sehr klar und lässt sich nicht täuschen, aber er betrachtet die guten Eigenschaften und Tugenden der Menschen als das Wesentliche. Daher richtet er seine Aufmerksamkeit auf diese Tugenden und guten Eigenschaften und stärkt dadurch das Gute in den anderen und in sich selbst." (by O.M. Aivanhov)



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Beitrag  Lhatara am Mo 27 Nov 2017 - 18:19

"Worin liegt der Ursprung des Pessimismus bei den Menschen?
Manche geben vor, es sei ihr klarer Verstand. Ganz und gar nicht.
Es ist ihr Ehrgeiz, ihre maßlosen Begierden, die sie nicht
befriedigen konnten. Daher folgte Enttäuschung auf Enttäuschung
und sie blickten schließlich desillusioniert auf die Welt."
(by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Di 28 Nov 2017 - 11:10




"Was für Lehren können die Tiere uns erteilen?!
Manche haben Sitten, Verhaltensweisen oder Charakterzüge, die uns wirklich
zum Nachdenken bringen. Nehmt zum Beispiel die Fledermäuse. Es können Dutzende,
Hunderte sein, die in der Dunkelheit in einer engen Höhle herumfliegen, doch sie fliegen
nie gegen Mauern und stoßen sich auch nicht gegenseitig an, weil sie eine Art Radar
besitzen, mit dem sie Hindernissen ausweichen können. Die Menschen sollten über die
Fledermäuse meditieren; sie, die weder für ihre Gesten noch ihre Worte noch ihre Blicke
das richtige Maß kennen! Ständig ecken sie an, rempeln sich an, verletzen sich. Ihr
könnt ein Lied davon singen, nicht wahr? Ja, sich geschickt untereinander zu
bewegen ist eine Kunst, in der ihr euch üben könnt, indem ihr in euch dieses
Radargerät entwickelt, das sich Achtung und Achtsamkeit nennt."
(by O.M. Aïvanhov)


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Beitrag  Lhatara am Di 28 Nov 2017 - 11:19


Wenigstens eine gute Eigenschaft

"Erzählt mir nicht, dass ihr bei all den Personen, die ihr euch erlaubt habt zu tadeln, nicht wenigstens eine gute Eigenschaft bemerkt habt: eine künstlerische Begabung, den Sinn für Ordnung und Sauberkeit, die Ernsthaftigkeit bei der Arbeit, die Treue etc. Es fehlt nicht an Bereichen, in denen sich die Menschen auf nützliche oder angenehme Weise zum Ausdruck bringen können. Nun, konzentriert euch bei jedem wenigstens auf eine gute Eigenschaft und sucht sogar herauszufinden, wie ihr demjenigen helfen könnt, diese zu entwickeln. Das wäre sowohl für ihn als auch für euch vorteilhafter. Sonst werdet ihr seine und eure Situation verschlimmern." (by O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Do 30 Nov 2017 - 7:17


Tut Gutes

"Wie oft zögert ihr damit, eure Güte zu zeigen,
weil ihr euch sagt, dass niemand eure Geste schätzen wird:
Ihr denkt, die Menschen sind undankbar und sogar böse,
es lohnt sich daher nicht, irgendetwas für sie tun zu wollen.
Nun, dies ist eine sehr schädliche Denkweise, weil sie euch lähmt
in dem Besten, was ihr besitzt.

Ihr habt Gutes getan und seid nicht dafür belohnt worden,
ihr wurdet sogar getäuscht, das ist möglich.
Begreift aber ein für alle Mal, dass euer Verhalten nicht
von der Haltung der anderen abhängen darf.

Tut Gutes und erwartet nichts.
Ihr seid bei besserer Gesundheit,
seid stärker, weiser und glücklicher.
Ist das nicht die beste Belohnung?



(by O.M.Aivanhov)


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Danke

Beitrag  Lhatara am Do 30 Nov 2017 - 7:37


"Beobachtet die Reaktionen der Autofahrer bei einem Verkehrsstau:
Der eine regt sich auf, hupt und verflucht die anderen Autofahrer, ein anderer
blättert seine Zeitung durch oder hört Radio; ein anderer plaudert mit seinem Mitfahrer.
Noch ein anderer schließlich, aber das kommt natürlich viel seltener vor, nutzt diesen
Stau, um sich zu beruhigen, in sich zu gehen und allen Wesen auf der Erde
seine Liebe zu schicken." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Fr 1 Dez 2017 - 10:15


Prüfungen

"Anstatt euch bei der kleinsten Schwierigkeit niedergeschlagen, ärgerlich zu fühlen, sagt euch: 'Das ist wieder eine Gelegenheit, um mich zu üben. Wir wollen sehen, wie gut ich das schaffe!" Untersucht genau die Beschaffenheit der Prüfung, die ihr zu bestehen habt, und stellt euch selbst die Herausforderungen. Zum Beispiel: "Ich werde nicht aufhören, bevor ich es geschafft habe. Ich werde diese Last geduldig tragen. Ich werde diese Hürde übersteigen." Ja, solchen Herausforderungen könnt ihr euch von Zeit zu Zeit stellen, so wie es die Sportler tun. Und ihr werdet sehen, dass euch die Prüfungen des Lebens leichter erscheinen werden." (by O.M. Aivanhov)

Wink

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Beitrag  Lhatara am Fr 1 Dez 2017 - 11:45


Tagesgedanken (Kräfte auslösen)

"Warum ist es wichtig, dass man gut überlegt, bevor man handelt? Weil handeln bedeutet, Kräfte auszulösen, und wenn die Kräfte einmal ausgelöst sind, halten sie unterwegs nicht an, sondern sie gehen bis zum Ende. Ihr seid in den Bergen und dort ist über euch ein Fels, der bereit ist, den Abhang hinunter zu stürzen: Es hängt nun von euch ab, ihn in Ruhe zu lassen oder seinen Fall zu beschleunigen. Wenn ihr ihn anstoßt, ist es nachher unmöglich, ihn aufzuhalten, er wird viele andere und euch selbst zermalmen. Und wenn ihr die Türen einer Schleuse öffnet, versucht anschließend das Wasser aufzuhalten!

Ihr seid immer frei, zu handeln oder nicht zu handeln, aber von dem Moment an, wo ihr euch entschließt zu handeln, entwischen euch die ausgelösten Kräfte. Wenn Anführer eine Revolte auslösen, verlieren sie sehr schnell die Kontrolle darüber. Daher sagt man: »Wer Wind sät, wird Sturm ernten«, und dieser Sturm kann auch jenen davontragen, der ihn ausgelöst hat. Bevor man ein Wort sagt, jemandem einen Blick zuwirft, einen Brief schreibt, einen Kriegsbefehl gibt, hat man alle Macht, aber danach ist Schluss, man ist nur mehr der Zuschauer, und oft sogar das Opfer von Mächten, die man in Bewegung gesetzt hat." (Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Fr 1 Dez 2017 - 11:56


"Wenn wir kalt, übermütig, gewalttätig und dominant sind,
packen sich die Menschen um uns herum mit dicken Panzern ein.
Wir klopfen an, aber niemand antwortet. Wenn wir sie dagegen mit
den Strahlen der Liebe erwärmen, werfen sie ihre Panzer fort, um
sich uns zu öffnen. Die Blumen öffnen sich in der Wärme und
nicht in der Kälte." (O.M. Aivanhov)

sunny

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Beitrag  Lhatara am Fr 1 Dez 2017 - 18:32


Prüfungen

"Für diejenigen, die es geschafft haben, wie der universelle Geist zu denken,
gibt es weder Unreinheit noch Hässlichkeit noch das Böse. Sicher, wenn man die Welt
von einer niederen Ebene aus betrachtet, so ist alles weder vollkommen schön noch gut.
Aber wenn man von sehr hoch oben aus schaut, um die Unermesslichkeit zu sehen,
so ändert sich alles und selbst wenn es sich um Unglück, um Krieg handelt, wird man
alles anders betrachten.

Wenn ihr kocht und die Nahrungsmittel zerkleinert und mischt, so würden diese, wenn
sie ein Bewusstsein hätten, sagen, dass ihr grausam, ungerecht, ohne Mitleid seid, sie so
zu martern. Doch ihr, die ihr die Dinge anders betrachtet, ihr fühlt euch nicht schuldig und
sagt einfach: 'Ich mache ein Brot, das sich alle schmecken lassen werden.' Wenn ihr die
Meinung der Trauben hören wollt, die man in der Presse zerdrückt! Und trotzdem,
das alles wird nur gemacht, um den Wein zu erzeugen!

Wenn ihr durch große Prüfungen durchgeht, wenn alles zerbricht, wenn alles in euch
ins Wanken gebracht wird, dann hat sich der Himmel dazu entschlossen, euch zu essen,
d.h., euch anzunehmen, euch oben unter den Auserwählten zu empfangen: Er wäscht
euch, er nimmt euch alle unverdaulichen Elemente weg und behält nur, was gut für sein
Festessen ist. Selbst die Apostel wurden zermalmt und in Stücke geteilt, bevor sie ange-
nommen und vom Herrn gegessen, d.h. an Seinem Tische zu Seiner Freude empfangen
wurden. Das ist die Bedeutung der großen Prüfungen. Und wenn diese Prüfungen noch
nicht eingetroffen sind, dann deshalb, weil der Himmel euch noch nicht reif und würdig
genug findet, um gegessen zu werden." (von Herrn Aivanhov)

sunny

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Beitrag  Lhatara am Sa 2 Dez 2017 - 5:20


Tagesgedanken

"Spiritualität besteht nicht darin, den physischen Körper zu vernachlässigen, sondern darin, aus ihm ein Instrument des Geistes zu machen. Deshalb vermittelt die Lehre der Universellen Weißen Bruderschaft zahlreiche Methoden für die Reinigung und Regeneration des physischen Körpers. So können die natürlichsten, alltäglichsten und lebensnotwendigsten Verrichtungen – wie Atmen, Essen, Trinken, Sich-Waschen, Gehen, Schlafen und Sprechen – allesamt zu Gelegenheiten werden, an der Regenerierung zu arbeiten, dank derer unser Geist mehr und mehr Macht erhält, sich zu manifestieren.

Dennoch reicht es nicht, Methoden zu haben. Man braucht auch ein klares Bewusstsein für ihren Daseinsgrund, und man muss wissen, wie sie anzuwenden sind. Die Methoden alleine genügen nicht, denn sie sind nur Werkzeuge. Worte und Gesten, die man wiederholt, geben ihre Macht erst frei, wenn man ihnen einen Inhalt gibt, der eine Philosophie voraussetzt. Die Methoden gelten, wenn sie durch einen Gedanken unterstützt werden, und es ist wünschenswert, diesen Gedanken gut zu vertiefen."




http://prosveta.de/tagesgedanken/


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Beitrag  Lhatara am Sa 2 Dez 2017 - 23:02


"Es gibt eine einzige Möglichkeit, das Glück zu finden. Sie besteht darin, dem inneren Leben vor den äußeren Errungenschaften den Vorrang zu geben. Natürlich werden viele sagen, dass sie wissen, dass Geld allein nicht glücklich macht. Sie wissen, dass weder materielle Besitztümer noch Ehre das Glück ausmachen, aber sie benehmen sich, als ob sie es nicht wüssten. Fortwährend sieht man sie damit beschäftigt, sich gut in der Materie einzurichten. Das ist der Grund, auch wenn sie dies fertigbringen, dass sie nicht nur nicht glücklich sind, sondern auch die anderen unglücklich machen." (O.M. Aivanhov)

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Beitrag  Lhatara am So 3 Dez 2017 - 12:22


Dem Geist das Wort geben

"Lang und schwierig ist der Weg dessen, der sich dem spirituellen Leben verschreibt, aber seine Arbeit kann in ein paar Worten zusammengefasst werden: Anstatt seiner instinktiven, tierischen, niederen Natur, die ihn versklavt und ständig aus dem Paradies vertreibt, die Oberhand zu lassen, arbeitet er daran, dem Geist das Wort zu geben, sich den Gesetzen des Geistes unterzuordnen, damit die Mächte der Ewigkeit kommen und in ihm herrschen.

Der Spiritualist arbeitet daran, in sein tägliches Leben feinstoffliche Elemente, Quintessenzen, die er im höchsten Teil seines Wesens besitzt, hineinzubringen. Durch seine Gedanken, seine Gefühle, seinen Glauben, seine Anstrengungen, unterhält er tief in seinem Inneren den göttlichen Funken; er fügt dem gewöhnlichen Ablauf der Ereignisse etwas Sprühendes, Strahlendes hinzu; etwas, worin sich die Anwesenheit der göttlichen Welt offenbart." (O.M. Aivanhov)




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Beitrag  Lhatara am Mo 4 Dez 2017 - 8:03


Das Nehmen und das Geben

"Was ist die Absicht der meisten Menschen? Nehmen. Wohin sie auch gehen, sie suchen überall, was es da zu holen gibt. Sie studieren, arbeiten, heiraten, treffen sich, um zu nehmen; Ihr Denken ist immer in diese Richtung orientiert. Deshalb, weil sie sich angewöhnt haben, zu nehmen, geht nichts Lichtvolles, Warmes, Lebendiges von ihnen aus.

Selbst in der Liebe, wenn Mann und Frau einander suchen, denkt jeder meistens nur daran zu nehmen. Und wenn es nichts mehr zu holen gibt, trennen sie sich. Jeder denkt nur daran, vom anderen etwas zu bekommen und gierig, egoistisch und skrupellos aus ihm zu schöpfen. Nun, das ist keine Liebe. Liebe bedeutet, der Seele und dem Herz des anderen etwas zu schenken." (by O.M. Aivanhov)




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Re: Tagesgedanken von O. M. Aivanhov

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