Die rechte Haltung

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Die rechte Haltung

Beitrag  Lhatara am Sa 1 Dez 2012 - 8:40

Die rechte Haltung und die gute Gesinnung. Einen Service in Anspruch nehmen?
Jährliche Wartung und regelmäßige Pflege. Achtung vor dem Gesetz. Strenge Maßnahmen?
Locker bleiben. Das läuft sich schon zurecht. Auch die Töne in den Zwischenräumen wahrnehmen.
Verwurzelung und Verballhornung. Das etwas andere Gesicht. Mit frecher Nase und schiefem
Mund. Figuren basteln und Kostüme nähen. Bald nun ist Weihnachtszeit.



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Beitrag  Lhatara am Sa 1 Dez 2012 - 15:39


Eine Begegnung

Unterwegs beobachtet: Sohnemann steckt ein Stöckchen in den Gullideckel.
Aristoteles zieht das Stöckchen wieder raus, mit dem Hinweis, das Göttliche versteckt
alles Mögliche unterm Gullideckel, damit der Fußweg frei davon ist. Wir müssen nicht zusätzlich
noch was reinstecken. Mama vergaß augenblicklich Schminke und Puder und war berührt.
Und Aristoteles hat plötzlich den Spruch für die Einzeldarstellung von Piraten erkannt:
Gut geschminkt. Danke für diesen Bericht!

pirat


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Beitrag  Lhatara am Sa 1 Dez 2012 - 23:01


Gestresst sein?
Der Mensch hat den Teil, sich Zeit zu nehmen.
Wenn man sich gestresst fühlt, erstmal anhalten
und anders hingucken. Sich nicht abspalten,
einfach nur den Kleinkram pflegen.

scratch

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Eine Geschichte

Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 10:29




"Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen. Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen, was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem Grund dafür. Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht mehr.

Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und 30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe, wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, und ich war regelrecht besessen von dem Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.

Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder eingeschlafen. Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.

Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter: Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie möglich wurden, willigte ich ein. Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und sagte, dass es absurd sei. "Egal was für Tricks sie anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren" sagte sie höhnisch. Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und applaudierte. "Papa hält Mama im Arm" freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür - ich ging über 10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte mir zu: "Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung". Ich nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.

Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber. Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was ich ihr damit angetan habe. Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam. Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte. Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon. Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche Training stärker.

Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte, was sie anziehen soll. Sie probierte einige Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht entscheiden. Dann sagte sie seufzend: "Alle Kleidungsstücke werden immer größer". Plötzlich merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer leichter fiel! Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen! Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf. In diesem Moment kam unser Sohn und sagte: "Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer tragen!". Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens, zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug. Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu ändern. Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer Hochzeit.

Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog. Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen - dafür war keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch. Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. "Es tut mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen" sagte ich ihr. Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die Stirn. "Hast du Fieber?!" fragte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn und sagte: "Es tut mir leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar, dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag über die Türschwelle getragen habe, die Treue geschworen habe, bis der Tod uns scheidet". Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort angekommen bestellte ich einen Strauß für meine Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.

Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im Bett - tot. Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben würde und wollte mich vor einem bewahren: Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber. Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der liebevolle Ehemann geblieben. Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben bereichern, aber sind niemals der Ursprung des Glücks. Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und Nähe sorgen. Lebe eine glückliche Partnerschaft! Viele Leben scheitern daran, dass die Leute nicht erkennen, dass sie kurz vor dem Ziel aufgeben."
(aus dem weltweiten Netz, ohne Quellenangabe)


Zuletzt von Die Tante am So 2 Dez 2012 - 13:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Danke

Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 10:44


Wenn man sich
auf menschlicher Ebene trifft
ist das ein Seelenkontakt und räumt
gerade das Persönliche aus.

clown


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Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 11:03


Leid annehmen

Einem anderen das Leid abnehmen geht ja nicht auf direktem Wege.
Wenn man es allerdings bewusst sieht beim anderen,
hat man es damit indirekt schon mal abgenommen.
Dann kann man den Engeln und Wesen erlauben, bei dem anderen zu helfen,
mit sich selber als Brennpunkt. Immer den Spannungspunkt halten.
Man wird immer empfindlicher, empfänglicher dafür, aber durch die Wesen in einem.

Die Hausfrau kann das Leid wegstecken, indem sie es in die jeweilige
Hausarbeit mit einfließen lässt und dabei abarbeitet. Warum wurde das
nicht früher schon erzählt? Weil das bis eben noch nicht gesagt werden konnte,
noch nicht ausgesprochen werden konnte. Es war noch nicht soweit.
Die Zeit war noch nicht reif. (Notizen)

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Swami Vivekananda

Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 12:41


"Auf einem Baum sitzen zwei Vögel, einer auf der Spitze und der andere darunter. Der Vogel auf der Spitze ist ruhig, majestätisch und schweigt, in seine eigene Herrlichkeit versunken. Der Vogel auf den unteren Zweigen isst abwechselnd von den süßen und bitteren Früchten und ist bald glücklich, bald unglücklich. Nach einiger Zeit gerät er an eine ungewöhnlich bittere Frucht und fühlt sich angeekelt. Er blickt hinauf und sieht den anderen Vogel mit dem goldenen Gefieder, der weder süße noch bittere Früchte isst, der weder glücklich noch unglücklich ist, sondern ruhig und selbstbewusst. Der untere Vogel möchte auch diesen Zustand erreichen, vergisst es aber bald und wendet sich wieder den Früchten zu. Abermals stößt er auf eine ungewöhnlich bittere Frucht, die ihn unglücklich macht, und wieder blickt er hinauf und versucht, dem oberen Vogel näher zu kommen.

So geschieht es mehrmals, bis er dem oberen Vogel sehr nahe ist und das Licht von dessen Gefieder seinen eigenen Körper umhüllt. Er spürt einen Wandel und scheint sich aufzulösen. Er kommt noch näher, und alles um ihn herum scheint zu verschwinden. Schließlich begreift er den wunderbaren Wandel. Der untere Vogel war nur ein Schatten, eine Reflexion des oberen. Er war in Wirklichkeit immer der obere Vogel gewesen. Sein Kosten der süßen und bitteren Früchte, sein Weinen und Glücklichsein waren nur ein Traum. Der wirkliche Vogel war da oben, ruhig, herrlich und majestätisch, jenseits von Leid und Kummer.

Der obere Vogel ist Gott, Herr des Universums, und der untere Vogel ist die menschliche Seele, die die süßen und bitteren Früchte der Welt genießt. Ab und zu trifft ein heftiger Schlag die Seele. Sie hält im Genießen inne und nähert sich dem unbekannten Gott, und eine Flucht von Licht taucht auf. Sie hält diese Welt für eine leere Schau. Doch die Sinne ziehen sie herab, und wieder genießt sie die süßen und bitteren Früchte der Welt. Wieder trifft sie ein harter Schlag, und wieder öffnet sie sich dem göttlichen Licht. So nähert sie sich langsam Gott, und wenn sie näher rückt, stellt sie fest, dass ihr altes Selbst verschwindet. Ist sie nahe genug gekommen, erkennt sie, dass sie nichts anderes ist als Gott und sie ruft aus: "Den ich beschrieben habe als das Leben dieses Universums, als gegenwärtig im Atom und in allen Sonnen und Monden. Er ist die Basis unseres Lebens, die Seele unserer Seele, und das bist Du. Tat twam asi."

Quelle: http://solarisweb.at/weg/vivekananda.htm


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Unter Sternen

Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 22:54


Like a Star @ heaven
"Wende dich,
du kleiner Stern,
Erde! wo ich lebe, dass
mein Aug, der Sonne fern,
sternenwärts sich hebe!
Heilig ist die Sternenzeit,
öffnet alle Grüfte;
strahlende Unsterblichkeit
wandelt durch die Lüfte."
(Gottfried Keller)
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Beitrag  Lhatara am So 2 Dez 2012 - 23:14


Splitter und Balken

"Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders,
aber nicht den Balken in deinem?
Oder wie könntest du zu deinem Nächsten sagen:
"Freund, lasse mich den Splitter aus deinem Auge entfernen",
wenn du selbst den Balken in deinem eigenen nicht siehst?

Zieht zuerst den Balken aus eurem eigenen Auge und
dann seht ihr klar genug, um den Splitter aus dem
eures Nächsten zu ziehen." Lukas 6, 41-42

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Quadrat

Beitrag  Lhatara am Mo 3 Dez 2012 - 13:35


Quadrat
Quadratisch, praktisch, gut. Ideen muss der Mensch haben. Zur rechten
Zeit am rechten Ort. Gespräche belauschen? Tratsch im Treppenhaus. Den fleißigen
Saubermachmann mal loben. Die Treppenhausreinigung läuft über Betriebskosten
und es werden runde Ecken gemacht. Vielleicht hilft das loben ja. Trick
siebzehn mit Pfeilschuss? Anstand und Harmlosigkeit. Genau.




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Dampf

Beitrag  Lhatara am Di 4 Dez 2012 - 13:01

Hans Dampf in allen Gassen. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern.
Schon gewusst? Bald geht es richtig rund. Stabile Seitenlage. Und immer
schön gelassen bleiben. Die Nerven behalten. Begriffliche Arbeit machen.
Vertrauen entwickeln. Durch die Fehler der anderen lässt sich auch
lernen. Wir brauchen gar nicht alle Fehler selber zu machen,
um lernen zu können. Wie praktisch!

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Beitrag  Lhatara am Mi 5 Dez 2012 - 8:39


Ein Zehntel
"Betrachten wir einmal die Summe,
die in der Welt für militärische Verteidigung
ausgegeben wird.
Nehmen wir nun ein Zehntel dieser Summe
und verwenden wir sie als Hilfe
für all jene Staaten,
gegen die man sich verteidigen möchte.
Was würde geschehen? Richtig:
Es gäbe nie wieder Krieg
und man könnte die neun Zehntel
für die eigenen Leute ausgeben."
(by Ron Fischer)

.

aus dem Mondkalender:
http://www.paungger-poppe.com/index.php

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Freude

Beitrag  Lhatara am Sa 8 Dez 2012 - 17:50


Freude
Zur Feier des Tages. Ganz viel Schokolade. Kann es ungesund sein,
was so gut schmeckt? Eben. Die Kraft der Gedanken. Und Wunder geschehen.
Die Weisheit Löffelweise? Die stellt sich schon von alleine ein. Ohne eintrichtern.
Jeden Tag zeigt sie sich ein bißchen mehr. Die gefiederten Freunde füttern, bei
Eis und Schnee. Der Frost trocknet die Erde aus. Die Balkonpflanzen nicht
vergessen, auch wenn die Zähne klappern.

santa

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Dankbarkeit

Beitrag  Lhatara am Sa 8 Dez 2012 - 17:51

Im Himmel ist Jahrmarkt. Was ist der Mensch ohne sein Internetz?
Nur ein halber Mensch. Fadenscheinige Ausreden? Lieber gar keine Ausreden.
Immer bei der Wahrheit bleiben. Sonst verhaspelt man sich bloß. Gehe den Weg
mit den wenigsten Anstrengungen. Ehrlichkeit ist total bequem. Ganz ohne
Fallstricke. Und Dankbarkeit tut auch mal gut. Nur Mut.
Ich ziehe meinen Hut.



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Beitrag  Lhatara am Sa 8 Dez 2012 - 17:51


Thema
Das Drama in Buchform, das Drama auf der Bühne und das Drama im täglichen
Leben. Die hilfreiche Überschrift lautet: Thema statt Drama. Nüchtern, um der Sache
willen, gänzlich unpersönlich. Sich selber nicht so wichtig nehmen, das kommt auch immer
gut an bei den Menschen. Solche Ratschläge nicht als ungerechten Schlag empfinden.
Sich treffen lassen im Geiste. Berührt sein. Sich finden lassen von den Erkennt-
nissen. Wow! Wer hätte das gedacht. Sie hat`s kapiert.




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Wahrheit

Beitrag  Lhatara am Mo 10 Dez 2012 - 22:38

Ein jeder hat seine eigene Wahrheit. Ein jeder nimmt etwas anderes
wahr, auch wenn es sich um ein und dieselbe Sache handelt. Das Geschenk
des Wassermanns. Missverständnisse sind vorprogrammiert und niemals
persönlich zu nehmen. Es ist, wie es ist. Das beste draus machen.
Staunen über die Vielfalt der Wahrnehmungen auf unserer
schönen Welt.




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Wasserfall

Beitrag  Lhatara am Mo 10 Dez 2012 - 22:39


Wasserfall
Reden wie ein Wasserfall? Manchmal geht`s nicht anders.
Balkonprobleme. Schneetreiben in die falsche Richtung. Balkon
mit garantierter Wetterseite und ohne Seitenschutz. Das Tauwetter
lässt die Rosinen wie in einem See schwimmen. Können Amseln
schwimmen? Um die Walnusshälften für die Eichhörnchen
mach ich mir weniger Sorgen. Das sind bekanntlich
stabile Boote. Muh !



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Verflixt

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 10:46


Verflixt
Verflixt und zugenäht. Wer hätte das gedacht? Wir haben Winter.
Ganz überraschend. Und die Winterstiefel sollten doch längst zum Schuster.
Die hatten doch kein Profil mehr. Oh, Mutter! Winterreifen sind Pflicht. Aber Winterprofil
für Stiefel leider noch nicht. Schuhkontrolle und den inneren Schweinehund besiegen.
Der Schuster freut sich auch. Die Rollator-Generation hält einen
ganz schön auf Trab.






P.S.:
Das verflixte siebente Jahr, die ersten drei Jahre ist man nur so zusammen,
dann wird auf Automatik gestellt und geheiratet. Aber nach weiteren sieben Jahren
hört die Automatik auf und man lernt sich erstmalig so richtig kennen.


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Grenzenloses Mitgefühl

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:01

Buddha Simhanada hat grenzenloses Mitgefühl, so wie die Klassik Achtsamkeit hat.
Und das Mitgefühl verhält sich zur Achtsamkeit, wie sich Taktik zur Strategie verhält.
Mitgefühl fliesst, wie das Leben fliesst. Mitgefühl ist nicht das Leben selber, es fliesst
aber wie das Leben. Mitgefühl ist mit sehr viel billiger Magie und mit Visionen verbunden.

Und ... mit dem geistigen Auge hab ich immer Fernsehen. Das ist ja viel spannender,
was brauch ich noch Fernsehen. Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Comics,
Fernsehen und so? Wenn man aufgewacht ist, braucht man das nicht mehr.

Gestern Nachmittag waren wir auf`s Sofa geplumpst und waren ausnahmsweise froh,
als das Telefonklingeln uns weckte. Es war nämlich grad so kompliziert im Traum.
Kommentar: es ist jetzt immer alles so kompliziert. Das machen die Handys
und ihre Strahlen. Das Festnetz hat sowas nicht. (August 2012)

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Thema statt Drama

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:04

Zitat: "sie ist körperlich fit, hängt aber in Depressionen fest."
Der Onkel glaubt es nicht. Sie hat den ganzen abstrakten Idealismus der EINEN Menschheit zu bewältigen und DAS klemmt bei ihr. Dadurch hängt sie körperlich fest und hat psychologische Auswirkungen, die wie Depressionen scheinen. Aber sie hat die kessen Docs längst überholt und beherrscht sie quasi von unten.

Shocked
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Ein Klacks

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:07

Heute Mittag, auf dem Weg ins Heim, flogen plötzlich drei Raben auf uns zu und landeten vor uns, um gleich mit dem gründlichen Picken zu beginnen. Ich hielt meine Mutter am Ärmel fest, weil sie einfach drauflos fuhr. Aber sie schaffte es, trotzdem weiter zu fahren, stur wie sie manchmal sein kann. Auf der anderen Straßenseite fiel rechts von ihr ein dicker Klacks zu Boden, begleitet von einem Arrrgh. Sieg !!! Klingende Freude ! Oben im Baum saß schön aufgeplustert ein dicker Rabe.

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Das Glück

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:09

"Das Glück
beruht oft nur
auf dem Entschluss,
glücklich zu sein."



https://forum.melchizedek-forum.de/index.php?id=3146
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Der ältere Bruder

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:13

Der ältere Bruder entspricht einem Meistern der Weisheit. Wenn ich etwas nicht kann, erlaube ich dem älteren Bruder das für mich zu tun. Der ältere Bruder wird sich dann enttarnen. Wenn etwas nicht geht -> sich weigern es zu tun. Dann bin ich freigestellt und ein anderer kann es tun. Das ist das Gesetz. Man wird ja närrisch mit der Zeit, wenn einen hundert Leute zwingen, was zu tun. Die werden sehen, was sie davon haben. Verblendung ein Weltproblem.

Bindungen sind wie Kredit aufnehmen. Den älteren Bruder erlauben.
Eine Disposition andere zu suchen. Als hätte man einen Suchhund in sich drin.
Einen Schnüffelhund gebären. Oder Karriere machen mit einem inneren Polizeihund.
Das ist mit dem Willen verbunden. "Leben ist lebensgefährlich".

What a Face
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Wie ein Ehepaar

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:16

Sie haben schon so viel geteilt wie ein Ehepaar.
Kommentar: alles Karma, das System hat da was zusammengeklatscht.
Und wenn das System was zusammenklatscht, dann gehört das nicht immer zusammen.

No
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Fahrrad fahren

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:19

Eine "Schnegge" auf einem Fahrrad donnerte mit Kraft
im Kanal des Fußwegs und überholte ganz knapp,
als hätte sie ihn umgefahren, um dann sofort wieder
direkt vor ihm zu fahren.

In dem Bereich gibt es Pflastersteine, was bedeutet:
Fahrradfahrer unerwünscht, Auto reduziert.
Es wurde ein gemeinsamer Wille formuliert:
Fahrräder überhaupt nicht.

Fahrrad fahren ist lange nicht so schlau wie man glaubt.
Auto ist besser, kommst nicht in kollektive Kräfte.
Das Fahrrad ist noch nicht aus einem Guss, bis jetzt
wird es noch zusammengeschraubt. Wenn Fahrrad fahren
mir wichtiger ist, dann ist es nicht mein Ort,
wo Pflastersteine liegen.

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Erklärungen

Beitrag  Lhatara am Mi 12 Dez 2012 - 11:21

Dieses Hin- und Hergeworfen sein ist ganz normal. Das ist halt so. Am besten nur das ansprechen, was den anderen helfen kann, weil man ansonsten sowieso nicht urteilsfähig ist. Man macht sich nicht gerade beliebt mit diesen Erklärungen. Die Lieblingsenergien gehen auf die Seelenebene, dann benutzt man das Enneagramm mit seinen Masken, weil man nicht so gerne an der Oberfläche kratzen möchte. Man möchte doch nur ein bißchen nette Energien haben. Hüstel.

Da sind diese zwiespältigen Schwingungen bei den Erklärungen, muss er denn soviel kaputt machen? Aber das ist Wunschdenken. Und sie wollen mit demjenigen lieber nichts zu tun haben und derjenige ist dann ziemlich einsam. Und wenn ihm was zustößt, freuen sie sich sogar ein bißchen. Eigentlich wollen sie ja nett von ihm denken. Die Emotionen reagieren schnell auf den Willen. Dem beherrschten Menschen von Aristoteles ist immer der Vorzug zu geben.

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Wölfe können wünschen

Beitrag  Lhatara am Sa 14 Okt 2017 - 22:09


März 2016

Nicht Wunscherfüllung wollen.
Ein Foto mit Wölfen wurde verschickt.
Wölfe können wünschen, haben keinen Willen.





Das Wunschherz ist mit dem Solarplexus verbunden.
Unprätentiös und liebende Güte, das gehört zum geistigen Herzen.



Wunschgebilde werden dir wieder weggenommen.
Sie müssen inhaltlich wichtig sein für einen Menschen,
aber nicht, um Master of the Universe zu sein.

Swamis, die aus Indien kommen, die "kommen" nicht, sondern die verhindern das Kommen mit ihren Klamotten. Das Orange hat den Zweck, dass der Psychokram entfällt (zu Menschen). Alltag ist Verwirklichung. Herzdenken, so wie der kleine Tyrann das sagt, ist Arbeit. Niemand ist materialistischer als sie. Bei Zitaten achten, was der Fall ist und was recht ist, ansonsten Klappe halten. Achten, was der Fall ist, statt Manifestationskraft. Sie hat Weltherrschaft erlangt von allen Swamis, die es gibt. Auf den Menschen hören, nicht auf den Orientalen. Der kleine Tyrann als Hypothese. Felix hatte im Melchizedekforum erinnert: sich niemals festlegen, alles nur als Hypothese. Und ihre Antwort war: "NÖ, stimmt nich." Sie schafft es nicht, einfach mal zu sagen: ja, das stimmt.


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Mooji

Beitrag  Lhatara am So 29 Okt 2017 - 11:11

The Answer That Kills Every Question - 20:36
https://www.youtube.com/watch?v=jlAsDapkZ1Y
(mit deutschen Untertiteln)


Mastery of the Sages - 14:06
https://www.youtube.com/watch?v=LzBtVlPcKZY
From Person to Presence - 8:22
https://www.youtube.com/watch?v=kzBS_FgLaP0
Moving in Life Without a Plan - 6:19
https://www.youtube.com/watch?v=3HqEOSTdCbg


Don't Even Hold Onto the Feeling of 'I' - 21:40
https://www.youtube.com/watch?v=kcj_HF6_uU4
(mit deutschen Untertiteln)

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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:21

Wilhelm II.

Mit 101 Salutschüssen wurde am 27. Januar 1859 die Geburt des ersten Kindes von Prinz Friedrich Wilhelm von Preussen und seiner englischen Gemahlin, Prinzessin Victoria, angekündigt. Der Jubel in der Hauptstadt war groß, Menschenmengen versammelten sich vor dem Kronprinzenpalais Unter den Linden ... die Geburt des kleinen Prinzen war ausgesprochen schwierig und blieb nicht ohne Folgen: Der linke Arm des Kindes wurde so verletzt, dass er zeitlebens gelähmt und deutlich kürzer blieb.

Keinen gesunden Thronfolger geboren zu haben, empfand die Mutter als persönliches Versagen und war nur schwer bereit, die Behinderung ihres Sohnes zu akzeptieren. Wilhelm erlebte seine frühe Kindheit als Tortur. Nichts blieb unversucht, die Behinderung zu beheben - selbst die abenteuerlichsten Wundermittel fanden Anwendung.

Legendär sind Kuren wie das Einnähen des kranken Armes in ein frisch geschlachtetes Kaninchen und Metallgerüste, die dem Kind umgeschnallt wurden, um die Haltung zu verbessern. In späteren Jahren berichtete Kaiser Wilhelm II. in seinen Memoiren über quälende Reitstunden, bei denen er immer wieder vom Pferd fiel, da er sich nicht im Gleichgewicht halten konnte. Wenigstens in diesem Punkt scheinen die unglaublichen Methoden zu Erfolg geführt zu haben – Wilhelm II. wurde ein sehr guter Reiter und hervorragender Schütze.

Like a Star @ heaven

http://www.preussen.de/de/geschichte/1888_wilhelm_ii..html
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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:24

Geduld

Geduld ist nicht die tatenlose Stille,
die kraftlos trägt, was sie nicht hindern kann,
die dumpfe Schwäche, deren eigner Wille,
nur schweigt, weil ihr zu mühevoll die Bahn,
nicht jenes willenlose Sichergeben,
weil Widerstand doch nichts erreichen mag;

Geduld ist nicht dies träge, müde Leben,
dies Leiden nur der Last von Tag zu Tag.
Geduld ist eine Kraft, die überwindet,
sie kennt den Weg, ihr ist das Ziel gewiss.

Geduld ist Mut, der seine Bahnen findet,
ob oft in Dornen, auch das Herz zerriss.
Sie fasst die Last, die Gott ihr aufgegeben,
sie sinkt darunter nicht, sie hebt sie auf.
Entgegen tritt sie kühn und frisch dem Leben,
wie sie begann, beendet sie den Lauf.

Geduld ist Frieden, der im Kampf nicht scheidet,
Geduld ist Freude, die im Leid nicht stirbt.
Geduld ist Mut, der nie ein Opfer meidet,
Geduld ist Jugend, die kein Herbst verdirbt.
Geduld ist unermüdlich, ohne Klagen,
sie hat sich ihren Weg nicht selbst gewählt.
Doch findet ihre Last sie alle Tage
stark und gesund, bereitet und gestählt.

Geduld dringt durch, und sei's mit tausend Wunden,
sie lässt sie heilen, denn sie trägt sie still,
sie hat schon auf dem Weg ihr Ziel gefunden,
weil sie nichts weiter will, als was Gott will.
Sie hört nicht auf, zu glauben und zu lieben,
wenn alles schwindet, alles bricht und weicht;
Dann aber ruht sie aus, wenn sie dort drüben
all' ihrer Hoffnung ew'ges Pfand erreicht.





(Das Gedicht hing als Wandschmuck über dem Kinderbett der
damaligen Prinzessin Victoria Luise in Cadinen)
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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:26

EINFACH ALLES ABSCHÜTTELN!

"Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen. Mitleiderregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte, was zu tun sei. Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt sei und der Brunnen sowieso aufgefüllt werden müsse, dass es somit nicht der Anstrengung wert sei, den Esel zu retten. Er lud alle seine Nachbarn ein, ihm zu helfen. - Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen Erde in den Brunnen zu füllen. Sofort erkannte der Esel, was da gespielt wurde und schrie herzzerreißend. Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur Verwunderung aller plötzlich nach. Einige Schaufelladungen später schaute der Bauer schließlich in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr. Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinem Rücken landete, tat der Esel etwas Erstaunliches: Er schüttelte sie ab und stellte sich drauf.

Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde hinunterschaufelten, so schüttelte er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher. Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zu zum Erstaunen aller Anwesenden die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand - und schließlich sprang das ganze Tier heraus. - Das Leben wird so manchen Dreck und Unrat auch auf dir abladen. Die Kunst besteht darin, alles abzuschütteln und es als Treppe nach oben zu benutzen. Jede Schwierigkeit, die dir begegnet, kannst du in einen Trittstein verwandeln und dich so aus dem tiefsten Loch befreien."




Bob Marley - Three Little Birds
https://www.youtube.com/watch?v=RY_NQZyBc3g

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-53544.html
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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:32


Helene Lange (1848-1930)

"Kinder sind dazu da, Lärm zu machen."

Das war angeblich der Erziehungsgrundsatz von Helene Lange`s Vater.
Er ließ seine Tochter gleichberechtigt mit seinen Söhnen aufwachsen.
Nach seinem Tode musste Helene lernen,
dass die Geschlechter unterschiedlich behandelt wurden.
Sie beschloss, für eine gerechtere Welt zu kämpfen,
wurde Frauenrechtlerin und Reformpädagogin.
Heute tragen einige der Besten Schulen des Landes ihren Namen.




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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:36

Zehn Minuten

"Wenn du zehn Minuten gelesen hast, denk ebenso viele Stunden über das Gelesene nach.
Gewöhne dich an Einsamkeit. Gewöhne dich daran, mit deinen Gedanken allein zu bleiben.
Gewöhne dich an den Gedanken, dass niemand außer dir selbst dir helfen kann
und zieh deine Neigungen schrittweise von allen Dingen zurück." (by Freundin B.)

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Beitrag  Lhatara am So 7 Jan 2018 - 20:40

Notizen ...

Passivität vermeiden.
Selbstmitleid und Selbstgefälligkeit kann man nicht vermeiden,
man muß Passivität vermeiden. Wer passiv ist, der landet auf
der anderen Seite in Selbstmitleid oder Selbstgefälligkeit.

Es geht also darum sich innerlich immer etwas zu kümmern
und nicht einfach die Dinge laufen zu lassen.

Sich innerlich nicht hinzusetzen, sondern immer
ein wenig im Warmlaufmodus zu bleiben.

Wer den Spannungspunkt hält,
fällt nicht in Selbstmitleid und Selbstgefälligkeit.

Selbstakzeptanz gehört zu einem ganz anderen
Erfahrungskanal als Selbstmitleid und Selbstgefälligkeit.


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Beitrag  Lhatara am Mo 8 Jan 2018 - 21:21


Damit sich ein Raum öffnet ...

"Wir haben Schlösser und Herrensitze, das sind eigentlich immer Piraten in Deutschland, auch mal etwas ähnliches. Und mit Gartenanlagen wird immer Tibet begründet, damit man immer von Sophie Charlotte regiert wird. Sie macht Tibet Deutschland, aber nur wenn alles gut vorbereitet wurde. Am Anfang ist sie sehr nervös und schnell gestresst. Es dauert lange, bis sie Vertrauen fasst. Sie hegt Misstrauen gegenüber Rittersport Wallenstein, ist mit Hatha Yoga verbunden. Elisabeth Haich schöpft aus Rittersport Hatha Yoga für die Wirtschaft. Beschaffenheitsyoga. Wir erinnern uns? Ja und Amen. Damit sich ein Raum öffnet. Deutschland ist immer schnell verliebt und romantisch. Mann kann es gar nicht glauben." Juni 2012





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Beitrag  Lhatara am Mo 8 Jan 2018 - 21:26


Die Entscheidungsschlacht


Wir haben die Entscheidungsschlacht, das ist die Bhagavadgita.
Und nach der Entscheidungsschlacht ist die Funktion.

Es geht durch mich durch und dann bin ich sowas. Man unterliegt der Macht.
Der 3. Seelenstrahl ist mit der Entscheidung verbunden und der 7. Seelenstrahl
mit der Funktion. Die vielen Sachen und Figuren, der viele Kleinkram in der neuen
Wohnung, den man erstmal nur hin und her schiebt, genau das ist die
Entscheidungsschlacht.

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Beitrag  Lhatara am Mo 8 Jan 2018 - 21:28


Das Echo


Die Telefonleitung hat immer noch das Echo.
Das sind Naturkräfte - nicht ärgern, keine Befindlichkeiten.
Integrieren und prüfen und wenn es dann immer noch
nervt, überlegen, ob wir noch was tun können.

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Beitrag  Lhatara am Mo 8 Jan 2018 - 21:38

Mieses Karma?
Und wenn sie irgendwann aufwacht, soll sie sich nicht wundern.
Nicht gleich hingehen und ein Buch "mieses Karma" kaufen.
Wenn die Meister jahrelang was vorbereitet haben,
besser nicht auf die Bremse treten.

Shocked
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Danke

Beitrag  Lhatara am Mi 17 Jan 2018 - 20:13


Klingende Freude und ein Minimum an Disziplin.
Den Brennpunkt halten, dann kommen einem die
psychischen Kräfte schon zu.



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Der kleine Prinz

Beitrag  Lhatara am Mi 17 Jan 2018 - 20:19


April 2012

Für Helga

"Wenn einer eine Blume liebt,
die es nur ein einziges Mal gibt
auf allen Millionen und Millionen Sternen,
dann genügt es völlig,
dass er zu ihnen hinaufschaut,
um glücklich zu sein.
Er sagt sich:
Meine Blume ist da oben, irgendwo."



(aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry)

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